Podestregen in Ponickau

Lausitzcupfinale beim Ponickauer Dreiecksrennen 2017

Am letzten Samstag ging es zum heiß ersehnten letzten Lausitzcuprennen in Ponickau. Finale!!! Es ging um Einiges. Steffens 2.Platz in der AK Ü39 verteidigen, Pillos 3.Gesamtrang, dazu Friedel und Alex mit der Chance in den Top 6 zu landen. Und da war noch der heiß umkämpfte 2.Platz der Teamwertung, in dem noch alles möglich für 3 Teams war. Die Taktik war klar. Easy Tours und die Fahrradkette nicht in eine Gruppe gehen lassen und wenn möglich selbst in dieser vertreten zu sein. Am Start dafür mit Alex, Friedel, Marcus, Pillo, Steffen, Thomas, René, Philipp, Lukas und Bernd ein super starkes Team. Nach dem Startschuss wollte es der Gesamtzweite Peter Richter von RK Endspurt Cottbus, gewohnt im schwarzen (!) Outfit, gleich wissen und zog weg. René, Philipp und Neuzugang Ralf formierten sich schnell und gaben im Feld das Tempo in der Verfolgung an. Und wie sie das taten :) . Eine halbe Runde später, in Sichtweite von Richter, ging am Anstieg Stefan Trunschka (Picardellics) in die Offensive. Pillo reagierte und schickte Lukas, der grad vor dem Feld arbeitete, hinterher. Schnell fuhren die beiden nach vorn zu Richter und zogen weg. Wir konnten damit hinten "dicht" machen, die Gruppe fahren lassen und ein relativ ruhiges Rennen verbringen. Alles sah nach einem sicheren Podest aus. Aber das Glück war nicht auf unserer Seite. Wie auch Hannes Wanta (Easy Tours), der zwischenzeitlich allein die Verfolgung aufgenommen hatte, ereilte Lukas ein Plattfuß, der ihn um ein mögliches erstes Podest im Lausitzcup brachte. Sehr ärgerlich, zeigt es aber, über welches Potential Lukas für die nächsten Jahre verfügt. Alle im Team hätten es ihm, nach dem schweren Sturz auf dem Lausitzring, gegönnt. Daraufhin wurde es im Feld nochmal arg hektisch. Viele Attacken und ein immer höher werdendes Tempo sorgte für ein Ausscheidungsfahren, dem nach und nach auch unsere Fahrer zum Opfer fielen. Eingangs der letzten beiden Runden waren nur noch 5 Fahrer mit Steffen, Pillo, Thomas, Friedel und Alex im Hauptfeld vertreten. Steffen sollte taktisch clever in Gilberts Nähe bleiben, um den 2.Platz der Gesamtwertung zu sichern. Friedel, der erkrankt ins Rennen ging, sollte alle Kräfte für einen möglichen Zielsprint schonen. Also waren es Pillo und Alex, die immer wieder in die Offensive gingen. Bei den starken Gegenwindverhältnissen am Berg, war eine Flucht jedoch fast nicht zu schaffen. Als eine Attacke der beiden von weiteren 3 Fahrern um Clemens Kumpe (Bautzen) gekontert wurde, konnten wir nicht mitgehen. Da jedoch kein unmittelbarer Gegner in der Teamwertung Teil dieser Gruppe war, war es verschmerzbar. So ging es eingangs der letzten Runde nochmal heiß her. Pillo probierte es ein letztes Mal, musste aber einsehen, dass die Versuche nicht von Erfolg gekrönt waren. Auf dem letzten Kilometer zog Alex das Feld nochmals richtig in die Länge, sodass Pillo und Friedel mit Steffen und Thomas am Hinterrad in eine ideale Position für den Zielsprint kamen. In diesem Sprint zeigte sich wieder einmal, wo dieses Jahr unsere Stärke liegt: Nämlich im Sprint. Pillo gewann den Sprint des Feldes vor Friedel und nur wenige Positionen später kamen Steffen und Thomas, der leider in seinem Sprint ein wenig eingebaut wurde, ins Ziel.  Die Plätze 6, 7 und 14 für Pillo, Friedel und Alex und dazu die Plätze 2 und 10 für Steffen und Thomas in der AK Ü39 waren der Lohn der Anstrengungen.

Die starke Helferriege finisht mit Philipp auf Platz 28, René auf 29, Marcus auf 30 und Ralf auf 32. Zusätzlich fuhr Bernd im Rennen der Ü50 auf einen soliden 12.Platz.

 

In der Gesamtwertung bedeuteten diese Ergebnisse, dass Pillo auf Gesamtrang 3 den Lausitzcup beendet. Friedel schafft es auf den 5. und Alex in seinem eigentlich ersten Jahr auf einen sensationellen 6.Gesamtrang! René und Philipp belegen in der Endabrechnung die Ränge 11 und 12. Und das als Helfer und Neuzugänge. Super starke Leistung ihr beiden!

Steffens 2.Platz in Ponickau belohnt seine ebenfalls geniale Saison mit dem 2.Gesamtrang im Lausitzcup 2017 in der AKÜ39. Thomas verbessert sich im letzten Rennen noch auf Platz 8 der Gesamtwertung. Eine super Leistung der Ü39 Fraktion.

Bernd wird 12. der Gesamtwertung der AK Ü50.

Pillos 4.Grünes Trikot stand bereits vor dem Finale fest, wurde dennoch und auf "spezielle Pilloart" gefeiert. Dieses Trikot ist das Ergebnis einer loyalen Helferriege, die besonders im Sprintzug zum Tragen kommt. :)

 

Das i-Tüpfelchen war dann der 2.Platz der Teamwertung und nach 2014 und 2012 das dritte Mal, dass wir in der Teamwertung auf dem Podest standen. Besonders stolz sind wir auf die Art und Weise und auf die vielen verschiedenen Fahrer, die für das Team gepunktet haben.

 

Die Saison neigt sich nun langsam dem Ende und dennoch kann man jetzt schon von einer der erfolgreichsten und schönsten der Teamgeschichte reden.

 

Kette rechts

Eine Runde Zelenak bitte!

Mit Vorfreude machten sich Jan, Ralf und Marcus ins Nachbarland zum stimmungsvollsten Radrennen der Saison. Nummern holen, warm anziehen, einfahren und 30 Minuten vor dem Start weit vorn positionieren, um nicht schon am Start bei über 300 Teilnehmern das Rennen abzuschenken. Pünktlich 9.55Uhr Deset, Devet,......Tri, Dva, Pouziti, Staaaaart sofort hieß es für die 3 Postler durchschlängeln und am ersten Anstieg gleich nach ganz vorn. Dies gelang auch allen dreien. Marcus setzte sich auf der langen Abfahrt im Übereifer auch gleich an die Feldspitze und musste am 2. Anstieg dafür büßen, denn dort bildeten sich die Gruppen des Tages. In der Spitze ca.30 Fahrer, die Verfolgergruppe, in der sich Marcus befand, umfasste 12 Fahrer. Dahinter dann Jan und Ralf in Gruppe 3 und 4. Leider war keine anständige Verfolgungsjagd möglich trotz deutsch, englisch oder wildem Gestikulieren und so fuhr jede Gruppe für sich über Berg und Tal. Ralf ,nach Kilometer 30 mit Krämpfen, ließ das Rennen dann gemütlich ausklingen und „genoss die Landschaft“. Marcus musste am letzten Anstieg seine Gruppe auch ziehen lassen und fuhr die letzten 8km alleine Richtung Ziel, wo er noch kurz an einem Bahnübergang einen Zug passieren lassen musste, sodass im Ziel Jan, der in seiner Gruppe permanent am Tempo machen war, nur knapp eine Minute hinter Marcus das „lauteste Rennen“ beendete. Die Platzierungen: Marcus 44. Ak 21, Jan 61. Ak 28, Ralf 181. Ak 48. Ob mit Töpfen, Trommeln, Rasseln oder Kettensägen, Hauptsache Stimmung machen so macht das Spaß.

 

Podekovat Zelenak!

Mit Virus aufs Podest in Niederfrohna

Am vergangenen Samstag stand das traditionelle Jahnradkriterium auf dem Plan. Neben der Tour de Zelenak für mich das geilste und stimmungsvollste Rennen. Leider war ich unter der Woche durch einen Magen-Darm Infekt nicht bei 100% am Start. So war die Marschroute klar. Taktisch clever fahren und signifikante Attacken setzen. Für dieses Vorhaben konnte ich mit René und Philipp zwei Debütanten in Niederfrohna gewinnen. Marcus musste tags zuvor aufgrund einer Knieverletzung leider passen. Ärgerlich. Am Start hochkarätige Konkurrenz aus Cottbus, Venusberg, Nürnberg und auch von den Picardellics. Der Start schnell und rasant. René, der dieses Jahr einfach nur grandios fährt, schlug ein hohes Tempo an und machte das Feld rasch kleiner. Philipp und ich hatten selbst ein wenig zu tun, da mitzugehen ;). Philipp fuhr ebenfalls aufmerksam und wir drei waren rasch der Teil einer kleinen Spitze um die 15 Mann. Am zweiten kurzen Anstieg der Runde von 3,5 km zog ich dann erstmals am Horn. Belohnung war der Gewinn der Bergprämie und eine kleinere Gruppe von 8 Mann. Leider waren René und Philipp nicht Teil dieser Gruppe. Meine zweite Attacke ca. 5 Runden vor Schluss wurde gekontert von Ales Großberger (Team Winfax), der sich schließlich bis zum Ende an der Spitze halten konnte. Ich konnte mich mit Stefan T.(Picardellics) ebenfalls absetzten und bis 1 Runde vor Ende gut harmonieren. Dann setzte Stefan einen harten Antritt am Berg, dem ich zunehmend geschwächt, nichts mehr entgegensetzen konnte. Die letzten 4km ins Ziel waren dann nur noch Kampf und Wille. Letztlich gelang es mir, wenige Sekunden vor dem Verfolgerfeld meinen Podestplatz noch ins Ziel zu retten. Philipp auf Platz 19 und René auf Platz 25 freuten sich mit mir über den dann doch noch gelungenen Abschluss. Auf der Ausrollrunde wurden wir wieder von den Zuschauern mit Rasseln und lautem Applaus gefeiert.

 

Ich liebe dieses Rennen. Wir sehen uns 2018. ;)

 

Kette rechts

 

Pillo

Steffens Anteil bei der O-See Challenge

An der diesjährigen O-See Challenge vertrat ich die Farben des Post SV im Team Wettbewerb. Mit dabei, mit Marco Herkert und Martin Bisch, 2 meiner Kollegen. Marco ist bei der DLRG und sehr schwimmstark, Martin ein guter Läufer, speziell auf der Langstrecke. Für den Wettbewerb waren 100 Teams angemeldet und rund 50 davon waren reine Männerteams. Auf der Schwimmstrecke von 1100m konnte Marco von Anfang an mit den Besten mithalten und lag beim kurzen Landgang zur Hälfte der Schwimmstrecke auf Rang 5. Auf der 2. Hälfte konnte er noch einen Platz gut machen und ich übernahm den Staffelstab (Transponder) auf Platz 4 liegend. Am Ende der Wechselzone kam schon Daniel Helbig vom späteren Siegerteam vorbei. Ich versuchte bis zum ersten schlammigen Trail dran zu bleiben. Im langen Anstieg Richtung großer Felsengasse schloss dann noch Mathias Funke vom  zweitplatzierten Team auf und ich konnte wieder bis zur nächsten langen Schlammpassage dran bleiben. Da überholte noch ein Mix-Team Starter und es folgte eine kleine Abfahrt bis zum Anstieg auf den Hochwald, auf der ich an einigen Einzelstartern der Classic und der X-Terra Strecke vorbei flog. Am Hochwald war das untere Stück noch gut fahrbar, doch dann musste man sich im Mittelteil an der Schlange der schiebenden Teilnehmer anstellen und mitlaufen. Ab ca. der Mitte des Anstieges konnte ich dann wieder frei fahren, überholte noch mehrere Einzelstarter und flog dann die Abfahrt runter und über den Johannisstein Richtung Stern. Auch da musste ich auf einem schmalen Trail an einigen Teilnehmer vorbei. Ab da ging es den Gerölleweg noch leicht bergauf um den Johnsberg Richtung Oybin wieder bergab. Ab der Teufelsmühle war der Weg zum Ziel zwar nicht mehr weit aber auch teilweise ganz schön schlammig so das man nicht so vorwärts kam wie man wollte. Dieses Schlussstück fuhr ich dann noch mit einem tschechischen X-Terra Teilnehmer und in der Wechselzone konnte ich als 5. Männerteam an Martin übergeben. Martin gelang dann ein super Lauf, auch er musste durch Schlammgräben und über rutschige Hügel laufen. Der Gewitterregen der letzten Nacht hat die Lauf- und MTB-Strecken doch sehr aufgeweicht. Zum Schluss stand nach 1,1km Schwimmen, 30km MTB und 9km Laufen ein super 8. Platz von 50 Männerteams in der Ergebnisliste. Klasse Leistung. Am Sonntag war wieder Wettkampftag für unseren Flo. Er trat bei der O-See Challenge im Mix-Team AK Schüler B mit 2 Mädels an. Für Lia, die Schwimmerin, war es der erste Wettkampf des Lebens und so stand sie auch leicht nervös am Start. Von 10 Teams ging Flo als 8. auf die MTB-Strecke, diese haben wir vorher gut besichtigt und so wusste er worin die Schwierigkeiten bestanden. Er konnte viele überholen und wechselte auf Platz 2 liegend auf Lara. Sie machte einen super Lauf, musste nur noch einen Jungen passieren lassen und so belegte das Team zusammen Platz 3. Alle 3 waren total happy auf dem riesigen Siegerpodest der O-See Challenge stehen zu dürfen.

 

Sport frei, Steffen

MTB Haven Series/16.Bike Babi Léto

Es geht wieder ins "Renngeschehen" war mein Ansatz, um weitere Punkte für die Haven MTB Serie zu sammeln. Nach fast  zweimonatiger Rennpause durch Unfall, Urlaub und langsamen Trainingsbeginn ging es wieder in den Dreck. Nach einer regnerischen Nacht stand der Start beim MTB Marathon am Kristynasee (Hradek nad N.) an. Die Strecke führte über das Zittauer Gebirge in Richtung Jeschkengebirge und zurück. Auf dem Plan standen 46 schlammige Kilometer, gespickt mit 1200hm. Alle gingen zur gleichen Zeit an den Start, also wurde zügig im großen Pulk gestartet. Am Anfang ging es gleich mit einem langen Anstieg auf den Kamm des Zittauer Gebirges, natürlich im Vollgasmodus los. Ich versuchte im Hauptfeld zu bleiben, was auch die ersten 20km  sehr gut aufging. Dann plötzlich zuckte es im Anstieg kurz in der Wade, doch nach einem Aufschrei ging es weiter. Ich merkte aber schon, dass die Beine noch nicht das Level hatten, wie zum Beispiel im Juni. Bergauf ging es eher schleppend, bergrunter dafür sehr rasant ,was aber kein Vorteil war, da viele Teilnehmer bergab eher langsam unterwegs waren. Durch all den Schlamm kamen weitere Probleme dazu, wie die ächzende Schaltung. Nach 35km kam dann ein böser Krampf in die linke Wade, in deren Folge ich abreißen lassen musste und kurz pausierte. Nur noch auf Sparflamme ging es dann noch Richtung Ziel, denn Punkte in der Haven MTB Serie waren schließlich das Ziel. Schlussendlich stehe ich aktuell auf Platz 21 und möchte noch weiter nach vorn. Dieser Ehrgeiz brachte mich in meiner schnellen letzten Bergab Phase noch an 3 Gegner heran. Einen davon konnte ich locker kassieren, die anderen 2 wollte ich kurz vor der Ziellinie überholen. Bei dem ersten klappte das gut, doch beim zweiten war dann noch ein Schild im Weg. Also Sturz, aufrappeln und irgendwie noch ins Ziel sprinten. Es war nicht mein bester Tag aber wieder einer, an dem ich Erfahrungen sammeln konnte. Mit Platz 33 von 45 in der Altersklasse ist es ja noch einigermaßen gut ausegangen. Doch ab jetzt werde ich wieder mehr reinhauen, um an mein altes Niveau anzuknüpfen im letzten Teil der Saison.
Kette rechts
Jan

 

Velorace Dresden

Ein schnelles Rennen vor der Haustür

Nach dem vorabendlichen Bergzeitfahren in Hinterhermsdorf stand für mich am Sonntag das VELORACE in Dresden auf dem Plan. Vom ersten Moment an war es schnell und hektisch, eigentlich wie immer in Dresden. Nach einem ersten Versuch zu attackieren rollte das Feld in Richtung Waldschlößchenbrücke. Sich am Eingang der Fetscherstraße auf der linken Seite des Feldes aufzuhalten, ist ein Fehler, welcher auch leider prompt bestraft wurde. Eine kleine Welle, die durch das Feld ging, beförderte mich in Richtung Schienen. Um einen Sturz zu verhindern, war eine Vollbremsung die einzige Möglichkeit. Das Loch, was dadurch entstand, konnte ich unmöglich alleine zu fahren. Also war es ab da ein gutes und schnelles Training. In einer Gruppe von 5 Fahrern, die sich zusammen fand, leistete ich sehr viel Führungsarbeit. Allerdings reichte es nicht aus die große Gruppe, die von hinten heran eilte, fern zu halten. 500 m vor dem Ziel waren wir gestellt. Damit war für mich der Punkt erreicht, es nicht auf einen „Harakiri Sprint“ ankommen zu lassen. Stürze gab es dieses Mal auch so wieder jede Menge und die Saison ist noch nicht vorbei. Zum Finale im Lausitz Cup in Ponickau will ich dabei sein.

An alle gestürzten Fahrer gute Besserung.

Bis dann und Kette rechts

René

BZF Hinterhermsdorf

An letzten Samstag ging es für einige Fahrer des Post SV wieder im Lausitzcup weiter. Es stand das 9. Wertungsrennen mit einem Bergzeitfahren in Hinterhermsdorf/sächs. Schweiz auf dem Programm. Dabei mussten 2 Runden a 8km mit je 2 Anstiegen bewältigt werden. Beim Kampf gegen die Uhr am Berg besteht die Herausforderung das man so schnell wie möglich hochfahren muss ohne sich komplett zu übernehmen um dann in den Abfahrten noch genügend Kraft auf’s Pedal zu bringen. Am besten gelungen ist das vom Post SV Alexander Angierski knapp vor Lukas Stübner. Sie belegten in der AK Wertung U39 für den Lausitzcup Platz 6 und 7. In einer Zeit von 26:50min. Die weiteren Platzierungen der AK U39 waren, Friedemann Lätsch 9., Phillipp Hanel 20 und René Wolgemuth 22. In der Wertung Ü39 starteten Thomas Kalms und Steffen Bachran. Steffen hat die 100km des Erzgebirgs-Bikemarathon vom letzten Sonntag gut weggesteckt und fuhr in einer Zeit von 28:22min auf Platz 2 seiner Altersklasse Ü39, Thomas kämpfte sich auf Platz 6. Mit am Start war auch unser jüngstes Mitglied Florian Bachran. Er absolvierte das Rennen mit einem Durchschnitt von 21km/h und siegte in der Altersklasse 9/10. Durch diese tollen Ergebnisse konnten alle Teilnehmer ihre Platzierungen im Lausitzcup verbessern. Steffen ist nun 2. und Thomas 8. der AK Ü39. In der Mannschaftswertung konnten wir Platz 2 hinter RK Endspurt Cottbus verteidigen. In Ponickau, beim Finale des Lausitzcup 2017, werden wir diesen 2.Platz mit allem, was wir an Stärke haben, verteidigen.
Kette rechts
Steffen

 

EBM Seiffen 2017

Seit 1993 organisiert ein kleines Team um Albrecht Dietze den EBM in Seiffen. Dieses Jahr stand somit der 25. Geburtstag an. Schon zum Jahreswechsel beschlossen wir in unserer EBM Freundesgruppe dass auch wir dieses Jahr wieder dabei sein wollten. Ich selbst stand zum letzten Mal vor 5 Jahren am Start und wollte dieses Jahr zum 5. Mal die lange Strecke über 100km absolvieren. Mein persönliches Ziel war bei jeder Teilnahme die Top 100 zu erreichen, um die schicke gelaserte Ahead Kappe zu erkämpfen. Bisher ist das wegen diverser Stürze und Schäden aber nur 1x 2008 gelungen. Mein Hauptaugenmerk auf das diesjährige Training war hauptsächlich auf Ausdauer ausgerichtet, um die 5 bis 6 Stunden mit der nötigen Leistung problemlos zu überstehen. Gebucht haben wir das Wochenende als Familienausflug. Am Freitag angekommen und die Räder mit den Kindern ausgepackt, um dann gleich die Kinderrunden abzufahren. Meine Tochter Lucienne wollte auch noch am Rennen teilnehmen. Sie musste 3,5km über Wiesen und Asphalt absolvieren. Mein Sohn Florian musste nun schon die Runde durch den Wald über 7,5km in Angriff nehmen. Auch die Kinderstrecken waren freitags schon top ausgeschildert, so dass wir sie problemlos finden konnten. Beide waren nach dem Abfahren guter Dinge und voll motiviert für Samstag. Lucienne stand zuerst am Start, gemeinsam mit ihr 40 Jungen und Mädchen der AK 7/8. Schon kurz nach dem Start war auf der leicht ansteigenden Wiese schon klar, dass auch in dieser AK es schwer ist überhaupt im Mittelfeld mit zu halten. Nach viel Motivation und Anfeuerungsrufen kam sie als 13. Mädchen ins Ziel. In Florian`s AK 9/10 standen 50 Kinder am Start. Ich positionierte mich am Ende des ersten langen Anstieges, um ihn anzufeuern. Doch das ganze Feld fuhr Kind für Kind vorbei und Florian kam nicht. Sein Freund Nils rief mir noch zu das Flo`s Kette runtergesprungen sei. Zum Glück hat ihm da jemand geholfen, so dass er als Letzter weiter fahren konnte. Nun galt es das Feld soweit wie möglich noch von hinten aufrollen. Am Ende konnte er noch 5 Jungen einholen und wurde 32. Das nächste Mal wird es wieder besser. Danach ging es für Mathias (Die Fahrradkette), Tino und mich zur Streckenbesichtigung. Dabei sind wir die neue Steilabfahrt 2x abgefahren. Für diejenigen, die sich die steile und extrem schmale Abfahrt nicht zutrauen, gibt es auch einen Chicken-Way zur Umfahrung. Das ging es los. Sonntag=Raceday: Die Startblockeinteilung erfolgt nach Vorjahresergebnis bzw. Ergebnisse von vergleichbaren anderen Veranstaltungen. Dank dem top Ergebnis vom Marathon im tschechischen Mimon durfte ich im Raceblock starten, was Block 2 von 5 und unter den ersten 10% der Startaufstellung bedeutet. Ich stand mit Mathias Funke und Silvio Hausschild nur ein paar Meter hinter dem aktuellen Marathon-Europameister Peeter Pruus aus Riga, Altmeister Thomas Nicke und einem hochkarätigen Feld der europäischen MTB Szene. Insgesamt waren rund 1360 Starter anwesend. Gänsehautstimmung kurz vor der neutralisierten Startfreigabe als die Startblöcke geöffnet wurden und die Massen nach vorn aufrücken durften. Punkt 9Uhr Start mit Manowar`s "Kings of Metal", es rollt extrem langsam den Alp de Wettin runter nach Seiffen, dann weiter die Hauptstrasse zum Ortskern, das Tempo wird langsam erhöht, vom Führungsfahrzeug werden die letzten 10 Sekunden runter gezählt und der Start erfolgt mit 5 Schüssen. Keine 10 Sekunden später liegen die ersten beiden schon auf der Straße, ich komm über den Fußweg gut vorbei und reihe mich in der endlosen Schlage der Einführungsrunde ein. Es geht dann eine langgezogene Schotter-Abfahrt wieder zur Straße runter. Diese wurde aber kurz vor dem EBM neu gesplittet sodass Vorsicht geboten war bei der hohen Geschwindigkeit. Die Straße zum Alp de Wettin Anstieg hin war ich immer noch in einer kleinen Gruppe mit Mathias und wir fuhren dann gemeinsam zum ersten Mal den Alp de Wettin durch die Menschenmassen am Straßenrand durch, das war Gänsehaut pur. Simone konnte ich noch schnell meine Weste übergeben. Dann ging es zum ersten Mal auf die richtige Runde. Ich verlor zwar Mathias aus den Augen doch konnte ich mich in kleinen Gruppen fahrend gut durch die erste Runde durchkämpfen. Das 2. Mal den Alp de Wettin hoch überholte ich zwei 300km Fahrer und zollte ihnen noch kurz meinen Respekt. Oben angekommen kam erst die führende Staffel vorbei. Bei der ersten Zieldurchfahrt lag ich ca. unter den Top50 der 100km Strecke. Wäre ich jetzt ins Ziel abgebogen wäre das ein Top10 Platz von ca. 160 der AK2 auf der 40km Strecke gewesen. Doch das war ja nicht mein Anspruch. Ich wollte die Top100 auf dem langen Kanten. Zusammen mit der führenden Frau Laura Hoffmüller ging’s in Runde 2. Auf der ersten schnellen Abfahrt merkte ich dass mein Bike nicht normal regierte. Ich dachte an zu wenig Luft auf dem Reifen. Mitten in einer kleinen verwurzelten Abfahrt sprang dann komisch mir das Hinterrad rum und ich rutschte auf einer Wurzel aus, küsste kurz den Boden doch es ging sofort weiter. Damit war mir klar dass schon wieder der Dämpfer ausgefallen war und das Lockout einfach nicht mehr zu entriegeln war. Ich hatte somit ein Hardtail. Es war mir klar das das mir auf der nächsten Steilabfahrt keinen Spaß machen würde, doch es kam noch schlimmer. Im oberen Teil der Abfahrt stand jemand links am Absperrband und machte etwas an seinem Bike, als ich an ihm vorbei fahren wollte legte er sein Rad plötzlich mitten in die Ideallinie und ich musste einen zu weiten Bogen drum rum nehmen, fuhr in ein Loch und überschlug mich nach vorn in Gestrüpp. Zum Glück habe ich den Baum paar Zentimeter neben mir nicht mitgenommen, dieser war auch leider nicht abgepolstert. Als ich mich mit Hilfe von anwesenden Helfern wieder aufgerappelt habe musste ich erstmal checken was noch geht und was wehtat. Das Bike war bis auf den Dämpfer noch ok, ich hatte Scherzen in der linken Hand und am rechten Knie, der linke Arm hat von Kratzern übersäht geblutet. Es ging aber trotzdem weiter und schön vorsichtig die Abfahrt weiter runter. Unten stand meine Familie die das besorgt beobachtet hatte. Ich konnte sie noch kurz beruhigen und fuhr weiter. Danach wurde das Rennen für mich zur Ausfahrt mit Schmerzen, mit der linken Hand konnte ich den Lenker kaum halten und bergauf nicht richtig reintreten wegen der Knieschmerzen. Es kamen wieder die Gedanken an die Jahre als ich auch wegen Stürzen aus den Top 100 gefallen bin. Das wollte ich nicht wieder haben. Zwischendurch kam dann noch der Spruch von einem 70km Fahrer "Quäl dich, du Sau" und ich nahm es wörtlich. Im Seiffner Grund konnte ich wieder Verpflegung von meiner Familie entgegen nehmen. Eingangs der 3. Runde kam Stefan Lösch vorbei. Er sagte mir das wir ca. auf Pos. 70 fuhren und ich bekam wieder Mut und fuhr weiter mein noch mögliches Tempo. Dabei zählte ich jeden der 100km Strecke mit schwarzen Nummern der mich noch überholte und wieder an der Steilabfahrt angekommen kam ich nur auf 7 Überholungen. Die Abfahrt fuhr ich nun schön vorsichtig runter, die Ideallinie war frei und alles ging gut. Im Seiffner Grund angekommen nahm ich mir am Verpflegungspunkt noch eine neue Trinkflasche, im Gegenanstieg musste ich noch meine Waffel essen um keinen Hungerast zu bekommen. Dabei überholten mich noch weitere Fahrer. Es kam noch der 5,6km lange Anstieg zum Reicheltberg, den ich ruhig hochfuhr. Oben angekommen dache ich dass ich um Platz 82 liegen muss, also Mission Top100 war save. Nur noch sicher und defektfrei wieder zum Seiffner Grund auf die Straße, dann zum letzten Mal den Alp de Wettin hochquälen, oben wurde ich nochmal vom Sprecher angefeuert und er gab mir noch mit das es für die besten 100 reicht. Das Glücksgefühl war überwältigend. Jetzt konnte ich locker zum Ziel rollen. Dabei ließ ich noch einen vorbei, auf einen Zielsprint mit erhöhten Sturzrisiko im Geschlängel der Zielanfahrt hatte ich keinen Bock mehr. Im Ziel angekommen war ich überglücklich als mir die Ahead Kappe zusätzlich zur Holz-Medaille umgehangen wurde. Am Ende stand Platz 87 von 216 Finishern und in der AK2 Platz 18 von 70 Finishern. Gewonnen hat der Europameister trotz Panne. Über 300km sind 10 tapfere Jungs ins Ziel gekommen, ich habe absoluten Respekt vor denen. Ich könnte mir nicht vorstellen 3x die 100km zu fahren. Nun gut regenerieren und nächstes Wochenende im Lausitzcup wieder reinhauen.

 

Kette rechts

 

Steffen

Teamgeist trotzt launischem Wettergott

Doppelveranstaltung Lausitz Cup in Cottbus

Am vergangenen Wochenende wurden in Cottbus bzw. Spremberg 2 Rennen zum Lausitzcup ausgetragen. Samstag stand ein 15km langes, flaches EZF in Spremberg am Tagebau Welzow an. Der Wettergott meinte es nicht gut, also gar nicht gut. Unwetter mit Blitz und Donner ließen so einige Starter überlegen und über einen Verzicht diskussieren. Wir jedoch waren jetzt nun mal da und fuhren auch. Mit René, Alex, Philipp, Steffen, Pillo, Karo, Sophie und Friedel ging es in den Wettbewerb. Friedel zeigte schon beim Heinrennen in Görlitz, dass seine Form zunehmend besser wird. So auch an diesem Tag. Er kam mit den Bedingungen am besten klar und wurde sensationell 3. der AK U39. Nur 24sec. hinter Sieger Zoltan. Megastark. Philipp zeigt ebenfalls sein Potential und wird super 7. vor Alex, der Platz 11 belegt. Unser Kapitän Pillo kommt mit den Bedingungen nicht wirklich gut zurecht und kommt nur auf Platz 13 ins Ziel, 2 Plätze vor René.  Bei den Männern Ü39 kann Steffen sich über einen guten 7.Platz freuen. Die absolute Hammerüberraschung gelingt Karo bei den Frauen. Sie gewinnt das EZF deutlich vor dem Rest des Feldes, in dem Sophie nach langer Pause einen starken 4.Platz belegt. Die Siegerehrung wurde aufgrund des Wetters dann auf Sonntag verschoben. Also konnte wir zusammenpacken.

 

Unser Leader Pillo sorgte dafür, dass wir uns einen Doppeltransfer zwischen beiden Events sparen konnten, denn wir checkten recht nobel im Radisson Blu Cottbus ein. Nach einer entspannten Dusche und einer Runde schwimmen im Hotelpool, genossen wir gemeinsam ein paar ungesunde Getränke und Speisen, die Friedel anlässig seines 30.Geburtsttages springen ließ. Was ein cooler Abend und Teamspirit, den es dann in den Sonntag mitzunehmen galt.

Es stand der Klassiker in Cottbus an. Cottbus-Görlitz-Cottbus über 105km mit Neustralisation und zweimal dem berühmten Pflasterabschnitt in Bagenz. Wir wollten an diesem Tag, an dem mit Lukas und Thomas noch zwei weitere Postler dazukamen, einen Angriff auf die Teamwertung wagen. Dazu brauchten wir auch Karos Hilfe bzw. sie unsere. Nach dem Plfaster soltle sie von uns wieder ins Feld gefahren werden. Dachten wir. Ein taktischer Fehler, wie sich herausstellte. Das Feld bekam mit, dass mit Friedel, Pillo und Philipp gleich 3 Postler hinten weg waren und drückte ordentlich aufs Tempo. Wir setzten Karo also schnell in einer Gruppe ab und begannen unser "3er MZF" hinter dem Feld. 15km lang kamen wir bis auf 10sec heran. Weiter aber nicht. Erst dank kurzer Windschattenfahrt hinter unserem Begleitauto, dem Jurywagen und dem Krankenwagen war es möglich, wieder den Anschluss herzustellen. Nicht ohne Folgen. Friedel und Philipp fuhren sich komplett blau. 2 Helfer damit hinfällig. Im Feld dann die üblichen Attacken, die einmal mehr in 2 heftigen Massenstürzen endeten. Gute Besserung allen an dieser Stelle. Von uns diesmal keiner dabei. Pillo, mittlerweile wieder bei Kräften, attackierte auch mehrmals, ebenso Alex. Ohne jeodch erfolgreich zu sein. Bei der zweiten Sprintwertung holte sich Pillo noch ein paar Punkte und konnte somit den Gewinn des Grünen Trikots für 2017 abhaken. Das Ding ist durch. 4.Trikot der Teamgeschichte!!! Geil. Im Finale dann noch einmal eine harte Attacke vom Gelben Trikot. Zoltan zog mit unwiderstehlicher Kraft weg. Der Angriff schien auch fast zu funktionieren wenn......ja wenn da nicht die "Kraftwerke" des Post SV wären. Pillo konnte Lukas und Alex nochmals vorn einspannen und die beiden egalisierten den Vorsprung von Zoltan bis zur 1,5km Marke, derart, dass Zoltan nur mit Kopfschütteln im Feld verschwand. Im finalen Sprint wurde Pillo dann leider eingebaut und konnte gegen die bereits sprintenden Gegner nicht mehr als zu viel aufholen. Platz 3 der AK U39 ein dennoch starkes Ergebnis. Nur möglich dank der Hilfe der kompletten Mannschaft, die sich opferte, um Pillo zurückzubringen und am Ende den Sprint erst möglich machte. Alex wird 12, Lukas 21. Friedel 30., Philipp 33. Durch seine clevere Fahrweise kann unser Steffen das Podium besteigen und wird megageiler 2. der Ü39. Karo kämpft sich ebenfalls durch die 105km und wird am Ende mit dem 2.Platz der Frauen belohnt.

 

Das Sahnehäubchen ist der aktuell 2.Platz der Teamwertung dank dieses starken Wochenendes. Super Teamspirit wider allen Wetterzuständen.

 

Kette rechts

Jahreshighlight 2017

Gänsehaut bei Rund um die Landeskrone

Am Sonntag, den 9.Juli, war es dann endlich soweit. Das Saisonhighlight des Jahres stand an. Unser Heimrennen bei "Rund um die Landeskrone". Nach dem erfolgreichen Zeitfahren am Vortag, bei dem Pillo auf Rang 3, Friedel auf 9, Philipp auf 11 und Alex auf 14 gefahren war, und Pillo den zweiten Gesamtrang hinter Zoltan übernommen hatte, wollten wir mit einem Fahrer endlich wieder das Podest in Görlitz erreichen. Pillo war letztes Jahr knapp dran mit Platz 4. Viele 4.Plätze gab es in der Vergangenheit schon. Nun sollte es anders laufen. Das Team war voll motiviert und fast komplett am Start. Jan, der leider Donnerstag im Training unverschuldet stürzte und sich Verletzungen am Ellenbogen zuzog, konnte ebenso wie Micha, 2017 leider nicht teilnehmen. Beide unterstützen das Team allerdings auf andere Weise. Danke Männer. Der Plan war, spätestens in der zweiten Runde eine Ausreißergruppe zu iniziieren. Für dieses Unterfangen stand mit Friedel, Marcus, Lukas, Alex, Pillo, René, Philipp, Steffen, Thomas, Ahmed und Neuzugang Ralf in seinem zweiten Rennen, das vielleicht stärkste Team in der Geschichte von Post am Start. Im Rennen der Ü50 gingen zusätzlich noch Frank und Bernd ins Rennen um wichtige Lausitzcuppunkte.

Vom Start weg, war es ein hektisches Rennen. Die erste Runde wurde extrem schnell angegangen, ohne dass sich jedoch ernsthafte Vorstöße erfolgreich zeigten. Wir waren stets mit Fahrern vorn vertreten, um evt. reagieren zu können. End der zweiten Runde dann eine erste Attacke von Zoltan, die das Feld an den Steigungen ordentlich lang machte. Pillo sprang mit. Mit Paul M von den Picardellics war die Gruppe jedoch noch zu klein, um eine Flucht bis ins Ziel erfolgreich zu gestalten. Immer wieder waren es Easy Tours Cycling, die das Loch zu fuhren. Auch eine Attacke von Alex wurde sofort zugefahren. Die Nervosität im Feld war deutlich zu spüren. Leider brachte ein ruckartiges Bremsmanöver im Feld Ralf zu Fall. Glimpflich, aber trotzdem war sein Tag im Hauptfeld beendet und er fuhr bis ins Ziel in einer kleinen Gruppe mit Ahmed. Stark gekämpft.

Vorn wurde es derweil Ernst. Pillo gab den Plan für die letzten 25km aus. Marcus, René, Friedel und am Berg schließlich Alex sollten eine Startrampe bauen, um eine Fluchtgruppe am Ende der Steigung in Schlauroth zu iniziieren. Was soll man sagen, dieses Vorhaben wurde 1 zu 1 umgesetzt. Friedel und dann Alex schlugen ein so hohes Tempo an, dass Pillo sich mit Zoltan  sowie 3 weiteren Fahrern (2xPicardellics) erfolgreich vom Feld lösen konnte und zu 5t in die letzte Runde gehen konnte. Die Gruppe arbeitete bis 4 km vor dem Ziel harmonisch zusammen, bis die ersten Spielchen begannen. Zoltan erhöhte das Tempo, Stefan Trunschka ließ seinen Teamkollegen arbeiten, Pillo reagierte auf alle Attacken recht defensiv, ohne Kräfte zu vergeuden. Am Schlaurother Berg dann die Entscheidung. Die erste Tempoverschärfung von Zoltan ging Pillo noch mit, die zweite saß dann leider aus Görlitzer Sicht. Zoltan ging in die letzte Abfahrt 3km vor dem Ziel mit 15sec. Vorsprung. Pillo taktierte derweil und durfte sich nicht überraschen lassen. Das Podium war so greifbar nah. Im Bergaufsprint hieß es dann "all in" und ab 250m vor dem Ziel Vollgas. Und diesmal reichte es. Platz 2 beim Heimrennen vor dem heranfahrenden Feld, in dem Friedel auf Platz 5 sprintet. Wahnsinn. Der 14.Platz für Lukas, 23.Platz für Alex, 35. wird René. Alle heute mit sensationeller Arbeit für dasselbe Ziel. Das Podium! Marcus kommt auf 39, 46. wird Ralf und Ahmed landet auf der 51.

Im Ü39 Rennen fährt Steffen ein starkes Rennen und belegt Platz 6, Thomas wird 12.

Im Ü50 wird Bernd 12. und Frank 15.

 

In der Teamwertung sind wir nun 4. und haben keinen so großen Abstand zum Podium. Alles ist noch drin.

 

Ein Wahnsinnstag für uns mit tollen Fans am Streckenrand und einem super Support untereinander.

 

Zicke zacke zicke zacke ....POST SV !!!!

 

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25min Vollgas

EZF Seenland 100 Großräschen

Am Samstag vor dem großen Heimrennen in Görlitz, hieß es für einige Postler noch wichtige Punkte im Lausitzcup zu holen. Beim EZF in Großräschen ging es über 20km tellereben darum, so weit wie möglich vorn zu landen. Pillo als Gesamtdritter wollte auf Platz 2 vorrücken. Friedel, Alex, Philipp und René ihre Plätze unter den Top 15 verbessern. Gleichzeitig war die Teamwertung und das Podest immer noch in Reichweite. Alex ging als erster Fahrer auf die Reise und konnte sich nach starker Leistung am Ende über Platz 14 seiner AK freuen. Stundenmittel 43,4km/h. Philipp ging als zweiter ins Rennen und lag auf Kurs Top10, stürzte leider im Kreisverkehr 300m vor dem Ziel und kam als Tages 11. der AK U39 ins Ziel. Starke Leistung mit einem Schnitt von 43,6km/h. Pillo musste dann 30sec vor Zoltan, dem Favoriten des Tages, ins Rennen. Nach 8km kam Zoltan heran und fuhr vorbei. Pillo konnte sich nur kurz in der Nähe von Zoltan halten, zog das Tempo aber kontinuierlich durch und konnte sich mit knapp 1 sec. den 3.Platz des Tages vor dem 4.Platz holen. Stundenmittel 46,04km/h. Friedel zeigte einmal mehr, was er für ein Tempobolzer sein kann und fuhr mit einem Schnitt von 44km/h auf Platz 9. Megastark! Als René auf die Reise ging, hieß es seinen Platz unter den Top 15 der Gesamtwertung zu verteidigen. Mit einem Schnitt von 43km/h und Platz 18 des Tages, gelang dieses Vorhaben perfekt. Starkes Auftreten der gelb-blauen beim EZF und ein Fingerzeig für den darauffolgenden Tag beim Heimrennen in Görlitz.

 

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24 Std von Le... Hain

Enno´s 2much4you 2017

Mein Jahreshighlight 2017 hatte ich mir auf das 24h MTB-Rennen „2much4you“ gesetzt. Es sollte für mich das erste 24h-Rennen als Einzelstarter und dann gleich das selbsternannte „härteste“ Deutschlands werden.

 

Schon mal vorweg, dieses Rennen in Hain/ Oybinam Hochwald direkt an der deutsch/ tschechischen Grenze ist seinem Namen definitiv gerecht geworden ;)

 

 

 

Pünktlich am Samstag, den 1. Juli um 12Uhr ertönte der Knall zum Le-Mans-Start für das zehnte Jubiläumsrennen im Zittauer Gebirge. Der Rundkurs hat es in sich - 150 Höhenmeter auf einer Länge von 5,1 Kilometer galt es Runde für Runde zu überwinden. Neben der 100m langen Asphaltsteilrampe und der „Chirurgenabfahrt“ ist die Strecke mit Wald-/ Wiesenwegen und Wurzelpassagen gespickt.

 

 

 

Der liebe Wettergott hatte kein Erbarmen und ließ es gleich nach den ersten Runden anfangen zu regnen. Richtig heftig wurde es ab 17 Uhr, wo der erste Wolkenbruch Streckenteile in eine Schlammarena verwandelte.Der Hochwald forderte mich heraus und ich musste nach 23 Uhr den Tribut der Wetterlage zollen. Erste Krampfneigungen konnten nicht verhindert werden, somit legte ich eine Zwangsschlafpause ein. Zur gleichen Zeit herrschten rings um den Schlafbus regenwaldähnliche Verhältnisse, sodass auch die anderen Fahrer mit Verlusten zu kämpfen hatten.

 

 

 

Die dunklen Wolken am Himmel lockerten gegen 5 Uhr langsam auf, das Stimmungsbarometer stieg zur richtigen Zeit - voller Energie läutete ich die heiße Phase des Rennens ein. Runde um Runde kosteten die Rutschpartien auf den Abfahrten und den schlammigen Waldwegen die letzte Kraft. In den letzten drei Runden konnte ich mit schmerzverzehrten Gesicht vom 10. Platz auf den 9.Platz springen! Dann viel der Hammer, Nichts ging mehr, die Beine hatten kurz vor der letzten Abfahrt dicht gemacht.

 

 

 

Gesamtbilanz nach 24 Stunden: 138km, 27 Runden, 4.050Hm und 8.423 Kalorien

 

 

 

Ich ziehe meinen Helm vor den Postlern Marcus, Pillo, Sophie, Eule und meinen Freunden. Dieses geniale Team hat mich über die 24 Stunden mit 5-Gänge-Menüs, Shakes, Wachmachern, Wechselklamotten, Motivation und Massagen versorgt. In der Schlussphase durfte ich sogar die energisch antreibenden verbalen Peitschenhiebe a´la Pillo auf der Strecke genießen. ;)

 

 

 

An dieser Stelle auch ein großes Lob an das Orga-Team von 2much4you, welches selbst diese Wetterlage gut gemeistert hat!

 

 

 

Wir sehen uns wieder – „Nach dem Rennen ist vor dem Rennen!“

 

 

 

Enno

 

Urlaub mit MTB

Zillertaler Bikechallenge 2017

Während unseres diesjährigen Sommerurlaubs planten Mathias Funke (Die Fahrradkette) und ich an der 9. Zillertal Bike Challenge (ZBC) teilzunehmen. Die ZBC ist eine 3tägige Etappenfahrt entlang des Zillertals von Fügen über Zell und Mayrhofen zum Hintertuxer Gletscher auf 2660m Höhe. Wir meldeten uns für die Kings Kategorie mit ca. 190km und 9100Hm an. Ein paar Tage vor dem Rennen fuhren wir schon mal einige Schlüsselstellen mit Singletrail Wiesenalm, Singletrail Isskogel und Übergangsjoch ab. Die Wettervorhersagen für das Wochenende waren kühl und nass, die 0°C Grenze sollte um 2500Hm sein. Außer den 40 gemeldeten Lizenzfahrern war das Starterfeld der Hobbyfahrer auch international hochkarätig besetzt.

Am Freitag rollten wir schon zeitig zum Start nach Fügen sodass wir gleich hinter dem Startblock der Lizenzfahrer standen. Auf dem Tagesprogramm standen das Spieljoch mit 1800m und auf der anderen Talseite die Kreuzjochhütte mit 1900m, zusammen 3000Hm auf 2 Anstiege verteilt. Nach dem Startschuss ging es rasant los. Ich suchte meinen optimalen Puls für den ersten Anstieg und die Länge der Strecke. Dabei wurde ich noch von einigen der ambitionierten Fahrern überholt.  Nach der Vorbeifahrt am Spieljochs folgte eine rasante Abfahrt über Hochfügen nach Kaltenbach über Schotterwege. Da war die Hälfte der Strecke erreicht. In Kaltenbach übereichte mir meine Familie eine neue Flasche und ich konnte die überflüssigen Sachen loswerden. Der 2. Anstieg war schon auf der Straße mit Steilstücken um die 18% gespickt. Nach der Tannenalm ging es wieder in den Wald. Ab da fühlte ich mich auch recht gut und konnte ein paar Plätze bis zur Kreuzjochhütte wieder gut machen. Die Abfahrt war wieder zuerst ein Schotterweg bis zur Einfahrt in den Singletrail Wiesenalm. Auf diesem werden 430Hm auf 2,5km abgefahren. Er ist als Freeride-Trail ausgeschrieben, mit tiefen Wellen, stark überhöhten Kurven und einigen Northshore-Brücken gespickt. Da wir ihn aber schon besichtigt hatten konnte ich ihn auch recht zügig abfahren. Zum Schluss ging es nur noch auf Asphalt mit über 80km/h Richtung Ziel an Zell am Ziller. Am Ende des Tages war ich in der AK3 Kategorie 24. von 70 Starten.

In der Nacht zum Samstag hatte es am Übergangsjoch geschneit somit wurde die Strecke geändert. Wir mussten von Zell bis auf 2100m ins Skigebiet unterhalb der Karspitze fahren. Auch auf der neuen Strecke waren die steilsten Anstiege erst ganz oben mit um die 20%. Die Abfahrt verlief im Matsch der Skipiste und eines schottrigen Waldabschnittes bis auf 1200m runter. Ab da musste die Runde nochmals in Angriff genommen. Zum Schluss standen ein Teil des Wiesenalm-Trails und die Fahrt nach Mayrhofen entlang der Ziller auf dem Programm. Insgesamt sind 2500Hm zusammen gekommen. Leider kam ich mit meinen Pulswerten am Berg nicht mehr ganz so hoch wie am Vortag. Durch den Tagesplatz 30 in der AK3 rutsche ich auf den Gesamtplatz 25 zurück.

Auch in der Nacht zum Sonntag hatte es geregnet. Die Etappe wurde aber nicht verändert und wir durften über den Penken 2100m bis zum Rand des Hintertuxergletschers auf 2660m fahren. Auf 50km sollten es 3100Hm werden. Es gab nur eine kurze Abfahrt vom Penken. Ich stand zwar mit schweren Beinen am Start der Etappe, hab aber trotzdem versucht am Anfang etwas flotter mit den besser platzierten Fahrern mitzugehen. Das ging solange wir noch auf Asphalt waren recht gut aber umso höher wir kamen umso mehr andere Fahren kamen vorbei. Am Gletscher ging es über die typischen schottrigen Versorgungswege nach oben. Es war teilweise so extrem steil das nur noch geschoben werden konnte. Auf den letzten 3km mussten wir noch 500m hoch, das ist zum Abschluss der 3 Tage für einen Hobbysportler schon sehr hart. Das Wetter spielte nun auch nicht mehr mit, es regnete bei ca. 3°C. Doch auch mit Schieben ist man irgendwann glücklich oben angekommen. Insgesamt konnte ich meinen 25. Platz in der AK3 verteidigen. In der Gesamtwertung wurde es ein 114. Platz von 221 Startern.

 

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Steffen

 


Brennende Luft am Czorneboh

Bergzeitfahren LC Cunewalde

Es war kalt am Czorneboh. Doch es brannte die Luft.
Mit Sophie, Steffen & Sohnemann Flo, Frank, Thomas, Bernd, René, Friedel und Alex reiste eine starke Truppe für die Post nach Cunewalde, um am 3. Wertungslauf des Lausitzcup teilzunehmen. Es galt das Bergrennen am Czorneboh zu meistern. Der Kapitän erholte sich für zukünftige sprintergerechte Aufgaben im Urlaub und unser Top-Bergfahrer Lukas musste nach dem Sturz in Klettwitz leider verletzt aussetzen. Sehr schmerzlich für das Team. Also waren die Augen auf „Bergmann“ Alex gerichtet, der die Kastanien aus dem Feuer holen sollte. Nach geheimen Training am Czorneboh wusste er, welche Zeit er fahren kann, wenn alles stimmt. Doch zunächst musste die Post zum Einzelzeitfahren antreten, um sich sich für den eigentlichen Wertungslauf zu qualifizieren. Nur die Top 20 U40 und Top 10 der Ü40 des Einzelzeitfahrens über die mit 4,1 km und 250 Höhenmeter anspruchsvolle Strecke, waren später zum Massenstart auf der gleichen Strecke berechtigt.
Alex packte die Quali souverän mit dem 4. Platz, unter anderem hinter Florian Jung auf Platz 1, der sich damit die Kreismeisterschaft im Bergzeitfahren sicherte. Glückwunsch!
Ebenfalls erfolgreich waren Steffen, Friedel und René mit sau starken Zeiten! Bis eine Minute vor Start war auch Thomas für den Massenstart berechtigt, doch ein sehr, sehr (fragwürdig) spät nachgemeldeter Konkurrent machte seine Ambitionen für eine Topplatzierung zunichte. Bitter. Klasse Leistung des Routiniers!
Der Massenstart begann also mit 4 Postlern. Friedel baute vor der ersten Rampe sofort Tempo auf und brachte Alex in exzellente Position. Alex übernahmt danach die Führung und hielt das Tempo hoch. Nach dem ersten Steilstück griff dann Zoltan an und setzte sich schnell erfolgreich ab. Alex ließ sich nicht aus seinem Tritt bringen und fuhr ein konstant hohes Tempo. Er blieb in einer Dreiergruppe um den Ü40 Leader Gilbert (Kette) und Silvio Hauschild (RSV Bautzen), allesamt Topbergfahrer. Alex gelang es sich nach 1 km von diesem Gespann abzusetzen und konnte bis zum mittleren kurzen Flachstück einen Vorsprung von gut 10 Sekunden rauszufahren, die er mit einem Gewaltakt die letzten anderthalb Kilometer und immer noch 78 Höhenmeter ins Ziel bringen konnte. Platz zwei mit einer Zeit von 11:31 min!
Nach nichtmal einem Jahr bei der Post ein Lausitzcup Podium einzufahren ist der Wahnsinn und das Ergebnis einer tollen Integration und Unterstützung durch das Team.
Aber auch die anderen Postler sind an ihre Grenzen gegangen (und darüber hinaus) und fuhren Top-Ergebnisse ein. Friedel ergattert sich Platz 14, direkt vor René. Bei den U40igern fährt Steffen mit Platz 5 und holt ganz wichtige Punkte für die Teamwertung!
Weitere Punkte holte unsere Sophie, die im EZF Platz 6. einfährt. Mega wichtig! Bernd und Frank fahren mit Platz 6 und 9 beide in die Top-Ten und runden ein sehr erfolgreichen Samstag ab! Damit konnte der Kapitän weiter seinen Urlaub genießen und Lukas Wunden besser verheilen. Auch wenn es kalt war am Czorneboh, es brannte die Luft.

Ralf, René und der Gänseberg

Rund ums Muldental Grimma

Am letzten Sonntag ging es für 2 Postler nach Grimma, das Muldental zu umrunden und den Gänseberg zu bezwingen.

Für Ralf war es das erste Rennen in Gelb-Blau, Rennluft schnuppern, erste Erfahrungen im Feld sammeln. Für René hingegen ist das Rennen ein fester Bestandteil in der persönlichen Jahresplanung geworden. Nach dem Startschuss, der von Olaf Ludwig gegeben wurde, und nach einer kurzen Abtastphase, der erste kleinere Vorstoß von René, der sich an diesem Tag für eine aktive Fahrweise entschied. Für Ralf hieß es so lange wie möglich im Feld zu bleiben. Nach gut 12 km stand das erste Mal das Highlight des Tages auf dem Plan, 500 m ansteigend, die ersten 300 m mit rund 14% und die letzten 200 m mit rund 7%. Geschlossen ging das Feld das erste Mal über den Berg. Sammeln und am Ortsausgang die nächste Attacke. In Runde 3 setze sich am Ende des Gänseberges eine 8-köpfige Spitzengruppe ab, mit einem Loch von 200-250 m . Für Ralf war diese Attacke leider eine zuviel und er musste nun leider abreißen lassen. René wollte das allerdings so nicht akzeptieren und spannte sich ein, um die Ausreißer  wieder zu stellen. Dies gelang nach einem großen Kraftakt auch ca. 2 km vor dem Ziel. Im geschlossen Verbund ging es jetzt Richtung Ziel. Einmal  mehr versuchte René  einen Vorstoß mit 2 Mitstreitern, der allerdings am Eingang des Gänseberges von dem heran eilenden Feld zu Nichte gemacht wurde. Am Ende hieß es Platz 16 für René und Platz 34 für Ralf . Ein gelungener Tag im Muldental!
Jetzt der liegt der Fokus auf Lampertswalde. Wo es wieder um Lausitz Cup Punkte geht!
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"Same Procedere as last year?"

Lausitzmarathon Klettwitz

Pfingstsonntag geht es für die Radsportler vom Post SV traditionell zum Lausitzring, um dort am Lausitzmarathon teilzunehmen. Dieses Jahr nahmen wir neben dem zum Lausitzcup zählenden Abendrennen, nach Jahren wieder an den vormittäglichen Zeitfahren teil. Ziel war es im 4er MZF das Podium zu erreichen, was 2013 leider nicht gelang. Zuvor wollten einige sich im Paarzeitfahren über 18km  ein wenig "einrollen". Es gingen einmal René und Pillo auf die Reise, sowie auch Lukas mit Frank. Bei den vorherrschenden nassen Bedingungen am Vormittag, war es genial diesmal mit 3 Zelten bzw. Pavillions sich entsprechend gut auf den Rollen geschützt warmzufahren. Pillo und René konnten dann einen sensationellen 3.Platz bei den Männermannschaften erreichen und feiern. Unser Vater-Sohn Gespann kam auf den 4.Platz der "Familien"-AK. Das motivierte schonmal das ganze Team. Dann galt die Konzentration schnell der Königsdisziplin 4er Mannschaftszeitfahren. Wieder hieß es, sich ordentlich auf der Rolle aufzuwärmen, denn der Regen ließ nicht nach. Lukas, Pillo, Alex und René sollten die Kohlen aus dem Feuer holen. René, mittlerweile sein 3.Rennen an diesem Tag, spürte schnell seine Beine und musste nach guter Anfahrarbeit das Team nach 2 km ziehen lassen. Lukas, Alex und Pillo kämpften wie die Löwen mit Regen, Wind und den Beinen. Und das gelang auch! Die Drei schafften es , sich gegen viele andere Teams, die zu viert das Ziel erreichten, das anvisierte Podium unter Dach und Fach zu bringen. Platz 3 mit einem Stundenmittel von 47,3km/h !!! Absolut weltklasse! Die Freude im Team und die Euphorie konnte dann mit ins Abendrennen über knapp 60km genommen werden. Zuvor aber genossen wir die Zeit, um ein anständiges Fleischgrillen zu veranstalten. Die Beine und Körper brauchten Energie!  ;)

Im Abendrennen war die Taktik schnell klar. Mit Vorjahressieger Pillo im Grünen Trikot muss ein Massensprint her. Mit insgesamt 8 Helfern konnten wir Postler jeden Ausreißversuch unterbinden, um den gewünschten Massensprint herbeizuführen. An diesem Tag herrschte jedoch irgendwie eine besondere Hektik im Feld. Viele Unachtsamkeiten und Wellen gingen durch das Feld. Ein Sturz von Matti S. von den Picardellics beendete Thomas´ Tag recht schnell. Er wurde aufgehalten, jedoch nicht verletzt. Die erste Sprintwertung ging dann nach perfekter Vorarbeit dann an Pillo vor Roman K. (Radmitte). In den folgenden Runde die gewohnten, zahlreiche Attacken, u.a von Alex. Wenn wir nicht angriffen, konnten wir Attacken renomierter Fahrer wie Zoltan immer vereiteln. Jan, René, Steffen, Marcus, Alex, Lukas, Philipp und Pillo waren immer wachsam. Dann hieß es den Lead-out für Pillo zu organisieren. 3km vor dem Ziel war der gelb-blaue Zug in Position und brachte Pillo auf die Gegenwindzielgerade. Mit Marcus, Alex, Lukas und schließlich Philipp als Anfahrer, wurde Pillo perfekt auf die letzten 250m eskortiert. Der Kapitän konnte diese perfekte Vorarbeit dann mit seinem explosiven Antritt und dem 2.Saisonsieg belohnen. Durch den Sieg übernimmt Pillo, wie 2016 auch, das Gelbe Trikot des Führenden im Lausitzcup. Auch das Grüne Trikot bleibt in Görlitz und auf seinen Schultern. Was für ein geiler Tag und welche geniale Teamleistung.

 

Einziger Wermutstropfen dieses Tages war der Sturz von Lukas  im Finale. Er wurde beim Ausscheren während der Sprintvorbereitung zu Fall gebracht, erlitt jedoch keine Brüche. Gute Besserung an dieser Stelle nochmal.

 

Die weiteren Platzierungen: U39: Philipp 16., René 19., Jan 22., Marcus 33. // Ü39: Steffen 4. // Ü50 Frank  8.Platz

 

Bei den Ü39ern ist Steffen durch den 4.Platz jetzt Gesamt-3. Da bleiben wir jetzt dran. Auch in der Teamwertung konnten wir von 6 auf 4 klettern und schnuppern jetzt am Podium. Weiter gehts in 2 Wochen in Cunewalde beim BZF.

 

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3. Lauf zur Haven MTB Serie "Jicinska 50" in Jicin/CZE

Am Samstag machte sich Jan auf nach Jicin in Tschechien, um an dem 3. Lauf seiner MTB Serie teilzunehmen. Nach einer eineinhalbstündigen Autofahrt vorbei an der schönen Stadt Liberec, ging es direkt durchs böhmische Paradies nach Jicin. Angekommen am Startort war erstmal anmelden und dann Warm fahren angesagt. Aber der Pulssensor hat nicht mitspielen wollen. Deswegen habe ich erstmal probiert ihn fit zu bekommen. Leider ein Fehler, denn 20 Minuten vor Start standen fast alle Teilnehmer schon an der Linie. Also irgendwie mittig reingequetscht und dann ging das Warten auf den Startschuss los.

 

Ziel war nun bis zum scharfen Start soviel Leute wie möglich zu überholen. Ein schwieriges Unterfangen bei einem 250 Fahrerfeld vor einem. Trotzdem konnte ich schon 20-30 Fahrer überholen, da auch auf einer großen Straße halt kaum Platz im Hauptfeld ist. Gleich nach 5 km ging es durch einen Fluss, der Richtung Ziel nochmal durchquert wurde. Eine willkommene Abkühlung bei 25 Grad und Vollgas nach dem Start. Im ersten Anstieg konnte ich die Mission Überholen fortsetzen. Danach trennte sich alles in die 25 km- und die 50 km Strecke. Die 50ziger bekamen es gleich mit dem zweiten richtig knackigen Anstieg zu tun. Hier versuchte ich gleichmäßig zu bleiben, denn mehr war im prallen Sonnenschein bergauf nicht möglich. Oben angekommen hangelte ich mich von Grüppchen zu Grüppchen. Gestärkt mit einer Banane im ersten Verpflegungspunkt konnte ich auf  Singletrails und kurzen  Anstiegen wieder Plätze gut machen. Dann ging es in den längsten und dritten Anstieg, wieder galt es im Anstieg einfach nur dran zu bleiben. Oben angekommen ging es gleich in die steilste Abfahrt, während einige Fahrer von ihren Rädern steigen mussten, versuchte ich irgendwie durchzukommen und das sogar mit 3 Plätzen Gewinn. Ab jetzt ging es hauptsächlich nur bergab über Singletrails, Waldwege oder Wiesen. Immer noch konnte ich nach und nach den ein oder anderen einholen. Nachdem ich kurz vor Jicin 3 Fahrer kassiert hatte, ordnete ich mich in Jicin hinter einem Fahrer ein und wir fuhren an einem See entlang. Am Ende kam der spannenste Abschnitt, eine Treppe hinunter in den Bach und unter der Straßenbrücke hindurch. Also kurz das Rad auf die Schulter geschmissen und ab nach unten. Dabei wieder 2 Fahrer überholt und nun ging es Vollgas und ohne Verluste ins Ziel.

 

Mit einer Zeit von 2 Stunden 42 Minuten konnte ich zufrieden sein, schließlich lief ja alles, mit Blick aufs Ergebnis kann ich zufrieden sein, wobei ich zukünftig weiter vorn starten muss, um nicht  zu viel Zeit zu verlieren. Ein 152. Platz von 320 gesamt und ein 50. Platz von 102 Fahrern AK ist schon sehr gut. Ich denke der 19. Platz in der Gesamtwertung kann gehalten, wenn nicht sogar durch Punktgewinn ausgebaut werden. Den vierten Lauf zur Serie in Most/CZE kann ich nicht wahrnehmen und nehme ihn als Streichergebnis. Danach gehts wieder scharf!

Und wieder ein Neuzugang: Ralf Mikonya

Wir freuen uns einen weiteren Neuzugang zu begrüßen. 

Hier ein kurzes Interview: 

 

Geburtsdatum: 20.04.1980

Wohnort: Görlitz

Größe: 1,90

Radsport seit: 2014

Lieblingsrennen: ich hoffe Rund um die Landeskrone

Fahrertyp: finde ich noch raus

Stärken: kurze Sprints

Schwächen: längere Anstiege

Ziele 2017: Kilometer sammeln und in den Hobby-Radsport reinschnuppern

 

Warum Radsport?

Aufgewachsen in der Jan Ullrich Ära war ich schon immer interessiert im Profi-Radsport.

 

Welche Rennen mit welchen Ergebnissen hattest du bisher?

keine

 

Was ist dein Ziel mit Radsport?

Fit halten, frische Luft genießen und gute Ausfahrten mit dem Team.

 

Was hat dich zum Radfahren gebracht?

Wunderbarer Stresskiller von der Arbeit.

 

Danke und herzlich Willkommen im Team Ralf.

 

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Vereinsmeisterschaft 2017

Das Wetter passte an diesem Sonntag einfach perfekt zur ebenso perfekt organisierten Vereinsmeisterschaft. Auf unser hauseigenen, selektiven "Rennstrecke" in Sohland/R. hieß es in 3 AKs die Postmeister 2017 zu ermitteln. Auf dem 6km langen Kurs mit einem knackigen Anstieg und einem ansteigenden Finale wurde von den 17 (!) Fahrern von Anfang an ein schnelles Tempo an den Tag gelegt. Einmal mehr war es René, der die Initiative ergriff und den ersten Vorstoß in der Abfahrt wagte. Alex ging mit. Das Feld aber aufmerksam und bald wieder unter Lukas´ Tempoarbeit geschlossen. Dann der erste Angriff durch Pillo, den Philipp konterte und sich teils allein auf den Weg machte. Die Favoriten um Lukas, Alex und Pillo fingen die ersten Pokerspielchen an. Derweil Marcus, Thomas, Friedel, Steffen und Micha sich das im Feld noch anschauten und ruhig mitrollten. Immer wieder Angriffe durch verschiedene Fahrer ließen das Tempo hochbleiben. 2 Runden vor dem Ende setzte Steffen die Attacke des Tages, die das Feld auf eine 5er Gruppe an der Spitze um Alex, Lukas, Friedel, Pillo und eben Steffen reduzierte. Im Feld versuchte Thomas mit Marcus, Philipp und René nochmals eine Zusammenarbeit und den Zusammenschluss herbeizuführen, was jedoch nicht mehr bis zum Ende gelang. Vorn derweil weiter hohes Tempo und viele Spielchen und Attacken. Steffen konnte seinen Titel bei den Masters eine Runde eher feiern, da nur die Elite 30km fuhr. In der letzten Runde dann das erwartete Attackenfeuerwerk jener Männer. Erst Lukas, dann Alex, dann Pillo. Die Milchsäure wartete bereits in den Startlöchern, um in die Beine aller zu gelangen. In der Abfahrt zum letzten Berg dann die Attacke von Friedel, der bis dahin clever gefahren war und keine Angriffe bis dato gefahren war. 1,5 km vor dem Ziel begann der Anstieg. Friedel gab alles. Alex ging an Lukas vorbei und Pillo sprintete nochmals an allen vorbei. Oben auf dem Berg war die Lücke aber nicht allzu groß. 700m vor der Linie waren Lukas und Alex wieder dran. Es musste also im Bergaufsprint entschieden werden. Alex zog den Sprint an, um dann entkräftet, aufgrund einer Erkältung noch nicht wieder bei 100%, erst Pillo und auf der Linie noch Lukas vorziehen zu lassen. Pillo ist somit 2017 der Postmeister der Elite. Bei den Senioren holte sich Bernd den Sieg vor Frank und Burkhardt Stübner.

Im Anschluss an den sportlichen Spaßwettkampf konnten wir mit Bratwurst, köstlichem Landskron, Wasser, Saft und viel Spaß , den Tag unter unserem Pavillion ausklingen lassen, dabei die nächsten Rennen und Aktionen besprechen und planen. Wir freuen uns auf die nächsten Wettkämpfe und sind bereit.

 

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"Drecksrennen" Teil 2

Am Vortag zur Vereinsmeisterschaft fuhren Steffen und Jan zu einem feinen Mountainbike-Event auf tschechischem Gebiet nach Mimon. Unweit des legendären Malevilrennens findet schon seit 1998 ein 47km langer MTB Marathon statt. Am Start waren über 300 Teilnehmer. Bei der Anmeldung konnte man sich auch für einen Elitestart eintragen, getraut haben wir es uns allerdings nicht. Wir waren zeitig genug am Startbogen um uns recht weit vorn einreihen zu können. Um 12Uhr war Start und die ersten Reihen bewegten sich vorwärts, um dann kurz danach auf einer kleinen Brücke wieder zu stoppen. Ich war in der Gruppe mitten drin, Jan blieb mit dem großen Feld am Startbogen stehen. Erst jetzt realisierte ich, dass ich mitten in die Elitegruppe geraten bin. Eine Umkehr stand jedoch nicht mehr zur Debatte. Also Start! Wie immer mit Vollgas von Anfang an bei derartigen Events! Bei der recht kurzen Strecke mit nur 700hm laut Ausschreibung, dachte ich, dass man schon gut mitkommen würde. Nach ca. 5km hatten sich die Gruppen gefunden und ich war in der 3. Gruppe mit u.a. M. Dolecek vom EBM Team drin. Ein erster steiler Anstieg mit ca. 100Hm durch eine vom Regen ausgespülte Sandrinne selektierte die Gruppe weiter. Durch abwechselnde Führungsarbeit der Fahrer blieb das Tempo recht hoch. Dabei wurde auch keine Rücksicht auf die teilweise schlammigen Verhältnisse genommen, alles mit Vollgas. Zur Hälfe der Strecke fiel auch ich leider aus der Gruppe, da jemand vor mir in einer Abfahrt zu viel bremste. Also hieß es, die 2. Rennhälfte allein in Angriff zu nehmen und wenn möglich von hinten niemanden mehr aufschließen zu lassen. Zwei Fahrer konnte ich von vorn wieder überholen und zum Schluss kam noch einer von hinten, mit dem ich mir nochmal auf den letzten 1000m einen ordentlichen Schlusssprint liefern konnte. Als Ergebnis sprang mit Platz 9 von 103 Finishern in der AK40-49 sogar ein Top10 Platz raus, den ich für das erste Mal auf dem MTB in diesem Jahr nicht erwartet hatte. Jan führte auch sehr lange und aktiv eine Gruppe an und hatte viel Spaß mit seinem neu umgebauten Bike. Leider ging ihm auf den letzten 5km etwas die Kraft aus, so dass er seine Gruppe ziehen lassen musste. Er belegte mit Platz 18 von 78 Finishern der AK 30-39 auch einen hervorragenden Platz. Im Gesamtergebnis wurde ich 28. und Jan 66. von 264. Nächstes Jahr sind wir gern wieder dabei.

 

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Nächstes Mailight gesetzt

LC Auftakt in Kamenz 2017

Am vergangenen Sonntag startete der Lausitzcup 2017 in Kamenz. Fast 1000 Höhenmeter verteilt auf 80km Länge galt es für die Postler zu absolvieren. Für Sprinter Pillo ein eher schwieriges Unterfangen, sind doch die Berge nicht sein Hauptjagdrevier. Dennoch galt es in den Sprintwertungen am Ende des 9%igen Kopfsteinpflasterberges, einige Punkte für das Grüne Trikot zu sammeln. Er konnte dabei auf die Hilfe des kompletten Teams bauen, was durch René, Philipp, Jan, Ahmed, Steffen, Friedel und Lukas auf der 80km Strecke vertreten war. Thomas vertrat unser Team auf der 50km Distanz. Motiviert im neuen Team, ging René in der ersten Runde sofort in die Offensive und fuhr mit einem weiteren Fahrer 2 Runden lang mit fast einer Minute an der Spitze. Das führte dazu, dass alle anderen Mannschaften Führungsarbeit verrichten mussten und wir uns nur dranhängten. Als alles zusammen lief, ging es direkt zum ersten Sprint des Tages. Mustergültig fuhren wir geschlossen an der Spitze, um Pillo in Position zu bringen. Es kam berghoch zum erneuten Duell mit Steffen Langer (Fahrradkette), der im letzten Jahr erst in Ponickau das Grüne Trikot an Pillo angeben musste. Jede Runde dasgleiche Spiel. Steffen L. gegen Pillo. Punktehamsterei auf hohem Niveau war das. Eingangs der vorletzten Runde hatte sich das Feld dann an den Anstiegen schon stark dezimiert. Eine Tempoverschärfung durch die beiden Picardellics Stefan Truntschka und Sven Holstein führte zu einer Spitzengruppe aus 6 Mann, in der Pillo irgendwie noch den Anschluss geschafft hatte. In der ersten Verfolgergruppe hielten sich mit Lukas und Steffen zudem weitere Postler auf. Aber nicht genug, Pillo konnte auch eingangs der letzten Runde den Attacken standhalten und war 5km vor dem Ziel immernoch mit vorn dabei. Als Sven Holstein am vorletzten Anstieg abermals zur Attacke bließ, konnte Pillo das Hinterrad nicht ganz halten. Mathias Hirsch (Merkur Druck) und Sven konnten sich leicht absetzten. Da Stefan Truntschka logischerweise keine Hilfe leistete, konnte Pillo die beiden Spitzenreiter bis zur Linie nicht mehr stellen. Im Bergaufsprint gelang es ihm jedoch dennoch aufs Podest zu fahren. Mit viel Kraft, mentaler Stärke und der Unterstützung zahlreicher Postfans am Streckenrand. Die Mühen des Teams hatten sich also vollends gelohnt. Dank der vielen Sprintpunkte konnte Pillo auch das Grüne Trikot des besten Sprinters übernehmen. Die weiteren Platzierungen in Kamenz konnten sich auch sehen lassen: 23.Platz für Friedel, 24. wird Philipp, den  26.Platz holt sich Lukas, gefolgt auf 29 von René. Jan schafft es auf die 33 und unser "Neuer" Ahmend auf die 35. Trotz der vielen Helferdienste konnten alle Fahrer in die Top 40 fahren. Starke Leistung.

 

Auch Steffen fuhr ein super starkes Rennen, war in einer der ersten Verfolgergruppen und konnte am Ende über Platz 6 der AK Ü39 jubeln. Großer Kampf. Auch Thomas konnte nach überstandener Krankheit und wenig Training im Rennen über 50km in die Top Ten fahren. Auch hier Platz 6 ein respektables Ergebnis.

 

Nächstes Wochenende fahren wir dann unsere Vereinsmeisterschaft in Sohland/R. Das wird was werden. ;)

 


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Windige Angelegenheit

Sieg beim Maienpreis Ebersbach

Am Tag der Arbeit machte sich ein großer Teil der Radsportler des Post SV Görlitz auf den Weg nach Baiersdorf bei Moritzburg. In der kleinen Gemeinde fand der traditionelle Maienpreis über 82km statt. Mit Alex, René, Philipp, Pillo, Friedel und Steffen stand ein gutes Team am Start. Eine ansteigende Zielgerade und ein langgezogener Berg stellten sich über 10 Runden den Postlern und den weiteren Fahrern in den Weg. Das Rennen wird als letzter Formtest vor dem am Sonntag in Kamenz beginnenden Lausitzcup genutzt. Dementsprechend stark war das Feld besetzt (Fahrradkette,Picardellics, RSV Gröditz, Easy Tours, Merkur Druck). Wir hatten am Vortag den Plan, für Pillo das Rennen schnell und schwer zu gestalten. Die Aufgaben im Team waren verteilt. Er wollte an diesem Tag unbedingt aufs Podium fahren. Nach dem Startschuss übernahm René sofort das Kommando im Feld und fuhr dementsprechend schnell los. Das hieß für alle, sofort auf Betriebstemperatur zu kommen. Kein Abwarten und Warmfahren wie sonst in den ersten Runden. Die Taktik machte sich schnell bezahlt, fielen doch recht viele Fahrer zu Anfang aus dem Hauptfeld. Philipp und Friedel sorgten dafür, dass Pillo selten im Wind war. Alex hingegen probierte mehrfach, das Feld weiter zu verkleinern. Kurze Attacken und Konterattacken der Gegner wurden rasch zu nichte gemacht. In der 3. von 10 Runden dann die erste wirklich ernstgemeinte Postattacke. Alex attackierte mit Pillo am Hinterrad, der den Vorstoß auf dem zweiten Berg verlängerte. Jedoch noch ohne nennenswerten Erfolg. Das mittlerweile stark dezimierte Feld ließ eingangs der 4. Runde dann den Easy Tours Fahrer Hannes Wanta ein wenig ziehen. Pillo nutze die Uneinigkeit im Feld und sprang bei Gegenwind nach vorn mit. Zusammen wurde der Vorsprung schnell größer. Von Runde zu Runde pegelte sich der Vorsprung bei ca. 45sec. ein. Der starke Wind an diesem Tag forderte sowohl vorn als auch hinten immer mehr Tribut. Die Kräfte schwanden zunehmend. Eingangs der letzten Runde zog Wanta mehrfach das Tempo an, Pillo blieb dran. Auf der ansteigenden Zielgerade konnte er dann seine letzten Kraftreserven mobilisieren und den Tagessieg erringen. In dem in viele kleine Gruppen versprengten Feld kam Alex nach überzeugender Form auf 8, Friedel auf 15, Philipp auf 18 und René auf Platz 22 ins Ziel und rundeten diesen perfekten Tag ab.  Im Rennen der Kategorie Ü40 konnte Steffen sich über Platz 5 freuen und seine gute Form bestätigen. Dem erfolgreichen Ausreißversuch von Sieger Gilbert Gabriel (Fahrradkkette) und Matze Reinfried (Picardellics) hatte aber auch er nichts entgegenzusetzen. Erfolgreich war auch der Nachwuchs. Florian Bachran wurde 3. im Kinderrennen der Altersklasse bis Jahrgang 2007. Florian Wohlgemuth schaffte es sogar eine Stufe höher und wurde 2. in der AK bis 2010. Ein gutes Omen für den am Sonntag in Kamenz beginnenden Lausitzcup. Wir sind definitiv bereit!

 

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MTB Bohemie Marathon 2017

1. Lauf Haven MTB Series 2017

Nach überstandener OP und 3 Wochen Genesungszeit, ging es für Jan bei ziemlichen Aprilwetter zum ersten Rennen des Jahres auf nach Novy Bor (Tschechien). Hier sein persönlicher Rückblick:

"Wie schon im letzten Jahr startete ich beim Bohemie MTB-Marathon. Dieser besteht aus einer 45km langen Strecke, gespickt mit 950 Höhenmetern quer durch die böhmische Landschaft. Nach der Ankunft ging es gleich zur Anmeldung, doch dabei machte sich ein Prasseln auf dem Anmeldungszelt bemerkbar. Tada... es graupelte plötzlich wie wild. Nicht das 4 Grad schon unangenehm sind, doch der April hat immer ein bisschen mehr zu bieten. Nach kurzem Warten hatten sich die Wetterkapriolen beruhigt und es ging in die Aufwärmrunde. Pünktlich 13Uhr erfolgte dann der Start bei herrlichem Sonnenschein. Der scharfe Start erfolgte jedoch erst außerorts. Ich bemerkte schon frühzeitig, dass das viele Training Früchte trägt und ich gut mit dem Hauptfeld mitkam. Sicher musste ich einige Male abreißen lassen, doch wie sich herausstellte, ist nicht immer der Schnellste am Anfang, auch der Schnellste am Ende. :)  Die Strecke ist ein ständiges Auf und Ab über Feld-, Wald- und Wanderwege z.T. mit tiefem Schlamm an manchen Stellen. Trotzdem ging es kompromisslos hindurch und vor allem bergrunter kam ich vielen Gegnern näher. Natürlich gab es auch wieder unmögliche Stellen an denen ein kurzer Sprint mit geschultertem Rad von Nöten war, doch das gehört dazu bei dem Marathon und Wetter. Gefährlich wurde es dennoch kaum, denn die ganz groben Reifen für diesen Tag, verrichteten einen Bärendienst und hielten mich sicher in der Spur. Nachdem ich mehr als die Hälfte der Strecke absolviert hatte, tauchten auch wieder Gegner vor mir auf, die ich noch überholen konnte. Gut für mich, das ich mir diesmal die Kraft an Anstiegen eingeteilt hatte, denn so konnte ich 5-6 Leute noch hinter mir lassen. Natürlich nicht nur aus meiner Klasse. Richtung Ziel wurde es wieder ungemütlich, denn der nächste Graupelschauer erwischte mich kurz vor Ziel, dennoch biss ich auf die Zähne, um die bestmögliche Zeit für mich zu erreichen. Endergebnis: Ich bin fast 1 Stunde schneller als im vorigen Jahr gefahren und habe in der Klasse Masters 1 den 14.Platz erreicht! Ein sehr gutes Ergebnis, denn Masters 1 ist Neuland für mich. Im letzten Jahr bin ich noch die Klasse Junioren/Männer gefahren und hatte leichtere Gegner. Alles in allem ein sehr gelungener Tag, der Lust auf weitere Ergebnisse macht. Die nächste Gelegenheit kommt bereits Samstag auf dem Rennrad, wo unser Team sich nach wieder nach Tschechien begibt, um am Radrennen „Rund um den Wolfsberg“ in Krasna Lipa teilzunehmen. Bis dahin wird wieder fleißig trainiert.

 

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Neuzugang Nummer 4 oder 3 1/2 ;)

Florian Bachran

Hier ein kurzer Steckbrief unseres Jüngsten Postlers

 

Geburtsdatum: 14.11.2007

Wohnort: Schönau-Berzdorf

Größe:

Radsport seit: 2011

Lieblingsrennen: RudL

Fahrertyp: Nachwuchsfahrer

Stärken: am Berg

Schwächen: Gegenwind

Ziele 2017: RudL gewinnen, paar Podiumplatzierungen"

Warum Radsport?: Weil's Spaß macht.

Welche Rennen mit welchen Ergebnissen bisher? 3x RudL Fette Reifen Sieger, 2015 MTB Dresden Sieger Was ist dein Ziel mit Radsport? Spaß haben und Rennen gewinnen

Warum kommst du zum Post SV? Weil Papa da auch fährt.

 

Danke Florian und Herzlich Willkommen im Team


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Sachsenringradrennen 2017

Die Achterbahnfahrt

Ostersamstag ging es wieder zur berühmten und gefürchteten Achterbahnfahrt auf den Sachsenring. Traditionell stark besetzt und vom Wetter geprägt, nahmen Alex, der letzte Woche sein erstes Rennen in Diera gewinnen konnte, Pillo, Lukas sowie die Neuzugänge Philipp und Rene´, am Rennen teil. Das Wetter war ausnahmsweise mal gut und so konnten pünktlich um 9.04Uhr die 52km mit über 1000hm in Angriff genommen werden. Es sollte ein reines Testrennen für uns werden, was Pillo und Alex veranlasste, permanent an der Spitze für Unruhe zu sorgen. Lukas nach Krankheit und Trainingsrückstand im ersten Einsatz 2017, sollte wenig tun und so gut wie es geht "mitrollen". Für Rene´ und Philipp galt die selbe Devise, sind beide doch eher auf flachem Terrain zu Hause. Mitte des Rennens entwischte dann die entscheidene Gruppe des Tages ohne die Gelb-Blauen. Kein Grund die Beine hochzunehmen für uns. Wir versuchten nochmal heranzukommen, jedoch ohne Erfolg, was auch den Störversuchen der Teamkollegen der Führenden zuzuschreiben war. So ging es im Zielsprint um die Plätze. Alex als bester Postler, kam auf Rang 18 rein. Pillo auf 26 und Lukas auf Platz 40. Rene´ und Philipp mussten dem emens hohen Tempo und den Höhenmetern Tribut zollen und kamen mit Verspätung ins Ziel.

Fazit: Da geht noch einiges für die kommenden Rennen. Aber "hinten kackt die Ente" :)

 

In diesem Sinne

 

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Bilder copyright by Alisha Borowski Radsportfotos

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Teamshooting 2017

Am Samstag, den 04.03.17 fand unser offizielles Teamshooting statt.

Mit komplett neuer Aussattung von LAWI Sportswear gehen wir in die neue Saison. Wir danken hier nochmals allen Sponsoren wie Görlitzer Gleis-und Tiefbau GmbH , Little John Bikes Görlitz, Holzmarkt Hildebrand, Sanitär Heyne und Preuß&Klätschke Sportgrünflächenpflege.

 

Hier noch einmal ein paar Impressionen...

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Erster "Wettkampf" 2017

Skifest in Sohland a.R

Heute mal abseits der Straßen und Waldwege unterwegs gewesen.
Beim Skifest in Sohland a.R. waren Didi, Frank, Marcus und Lukas im Skilanglaufwettkampf angetreten. Und das super erfolgreich. Lukas und Frank konnten ihre AK gewinnen. Marcus wurde in Lukas' AK starker Zweiter. Unser Didi konnte sich über den 4.Platz in seiner AK freuen.

 Es war eine tolle Veranstaltung und unsere Fahrer erhielten die wichtige, lautstarke Unterstützung durch Thomas und Sophie vom Streckenrand aus. :)

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Neuzugang Nummer 2

Philipp Hanel

Mit Philipp Hanel kommt ein weiterer Wunschfahrer. Das Team kennt ihn bereits seit einigen gemeinsamen Trainingseinheiten im Görlitzer Umland oder auch durch verschiedene Rennen wie z.B. die Tour de Zelenak, wo er gemeinsam mit Jan in einer Gruppe fuhr. Dem Radsport seit 2005 verbunden, ab 2010 im Verein, wo er die letzten Jahre im Team Chemnitz fuhr, ist es sein Ziel im Jahr 2017 mit einem straken Team für die ein oder andere Überraschung in den Rennen zu sorgen. Deshalb fiel die Wahl dann auf die Gelb-Blauen. :) 

Philipp wird vor allem als tempoharter Fahrer in den Sprints eine wichtige Stütze sein, aber auch im Kampf um das Podest der Teamwertung des Lausitzcups eine wichtige Rolle spielen. Als sein ganz persönliches Highlight, würde er gerne seinen ersten Podestplatz erreichen. Mit ihm in der Mannschaft werden sich weitere Optionen in den Rennen ergeben und wir werden unberechenbarer. ;)

 

Wir sagen Herzlich Willkommen im Team Philipp

 

 


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Neuzugang Nummer 1 für 2017 heißt ...

... René Wohlgemuth

 

Mit René kommt ein absoluter Wunschfahrer von Kapitän Pillo und Trainer Marcus. Als gebürtiger Görlitzer passt Rene perfekt in die Mannschaft von Post. Seit 2009 fährt er aktiv Rennrad und nimmt seit 2012 an Rennen teil. In den letzten Jahren fuhr er für das Team Bikekult und 2016 für die Picardellics. Im letzten Jahr konnte er sich in den Top 20 des Lausitzcups platzieren. Er sagt über sich selbst, dass er ein Allrounder ist, der Lampertswalde als sein Lieblingsrennen bezeichnet und er dem Team helfen will, in der Teamwertung des Lausitzcups aufs Podium zu kommen. Als Trainingspartner von Friedel und Pillo in Dresden, wird es einfach sein, für Rennen sich gemeinsam vorzubereiten.

 

  Wir sagen HERZLICH WILLKOMMEN René

Fahrerneuvorstellung 2017

Das neue Jahr hat bekommen und auch beim POST SV Görlitz ändert sich einiges. Auf der einen Seite wird das Team in der Saison 2017 erstmals von LAWI Sportswear ausgerüstet und eingekleidet, zum anderen werden 2017 wie schon im vergangenen Jahr neue Fahrer zum Team dazustoßen. Diese werden in den kommenden Tagen im Einzelnen vorgestellt. Also seid gespannt !

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Neuer Ausrüster und neue Fahrer 2017

Die Saisonvorbereitung läuft bei allen Fahrern schon wieder an oder ist bereits in vollem Gange. Und dank vieler intensiver Gespräche ist es uns gelungen, neue Sponsoren und Unterstützer für das Team zu gewinnen. Allen voran hat der Hauptsponsor Görlitzer Gleis-und Tiefbau GmbH sein Engagement weiter ausgebaut. Dazu kommt mit Little John Bikes Görlitz ein starker neuer Partner an Bord, der das Team sowohl finanziell als auch als kompetenter Partner in Sachen Radteile und Zubehör unterstützen kann. Auch die Firmen Holzmarkt Hildebrand, Bernd Heyne Sanitär und Preuß & Klätschke  sorgen durch ihr Engagement dafür, dass die gelb-blauen in 2017 mit komplett neuem Outfit an den Start rollen können.

Wer der neue Ausrüster ist und wie die Trikots 2017 aussehen werden, wird noch nicht verraten. Auch werden 2017 neue Fahrer das gelb-blaue Team verstärken. Auch hier wird das Geheimnis zu einem späteren Zeitpunkt gelüftet. :)

 

Bis dahin Kette rechts 

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Start in die Cross-Saison 16/17

Friedel war heute bei schönstem, goldenem Herbstwetter in Grimma zum 1. Crossrennen des Bioracer Crosscups 2016. Er ist in der schweren Lizenzklasse gestartet und ist das Rennen bis zum Ende ohne Platten durchgefahren. Die Vorrausetzungen waren auch nicht die besten. Gestern noch die lange Jahreshauptversammlung des Vereines und dann die späte Rückreise zurück nach Dresden. Im Rennen dann ohne Druck und große Vorbereitung ging es von Anfang an schnell zur Sache. Das Material hielt gut bis auf einen Kettenspringer. Es ist noch der Anfang der Crosssaison und Friedel hatte eine längere Pause. Logischerweise fehlen da noch die Rennhärte und die Spitzen ebenso.Die nächsten Läufe zur Bioracer Crosschallenge kommen! Die Form dafür hoffentlich auch :)

 

Hier findet ihr noch die Fotos, die Friedel nach seinem Rennen vom Hobbyrennen gemacht hat.

 

Bilder vom Hobbyrennen 1. Lauf Bioracer Cross-Cup 2016

 

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Smedava Cup 2016

 

 

 

 

Am letzten Samstag machte sich Jan noch einmal kurzfristig auf nach Hejnice(CZ) zu einem der längsten Bergzeitfahren die es in der Region gibt. Für ihn wie so vieles in diesem Jahr eine Premiere ohne bisherige Erfahrung, doch das schöne Herbstwetter zwingt einen quasi die neu asphaltierte Strecke zum Wittighaus anzugehen. Es gab ja dieses Jahr bereits eine harte Trainingseinheit dort oben. Gegen Samstagmittag gings also los nach Tschechien durch Unterstützung eines befreundeten Sportlers vom Team Chemnitz. Nach einer 30minütigen Autofahrt durch schöne Ecken hatten wir Hejnice erreicht. Am Parkplatz traf man schon auf viele Mitfahrer, die fast nur aus Tschechien kamen, aber die überregionale Beteiligung mit 59Startern war schon sehr gut. Für sensationelle 2€ (!) Startgebühr waren wir dann angemeldet und konnten uns in Ruhe auf den Start vorbereiten. Um 14:31 Uhr gings dann scharf auf die 8,8km lange Strecke, gespickt mit 430hm hoch zum Wittighaus. Auch mit guter Aufwärmung war nach kurzer Zeit klar, es fehlt etwas an Kraft da ja keine richtige Vorbereitung stattfand. Trotzdessen wurden die letzten 2km nochmal voll angegangen und der 44. Platz sprang dabei heraus. Philipp Hanel (Team Chemnitz) ergatterte sich den 18. Platz. Beide Fahrer waren zufrieden mit ihren Ergebnissen, denn was erwartet man schon bei seinen Premieren? Sicher keine Wunder, außerdem wurde jeder im Ziel mit warmen Würstchen, Kuchen, Riegel, Tee, Wasser, sogar Bier belohnt und das alles quasi zum 0-Tarif. Das wars nun mit der Rennradsaison 2016, ab jetzt geht es wieder ins raue Gelände über Stock und Stein.

 

Von daher, immer schön Kette rechts!


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Traumfinale in Ponickau

Die Zeichen vor dem letzten Rennen zum Lausitzcup 2016 waren nicht schlecht, aber auch nicht optimal. Es lastete eine Menge Druck auf der Mannschaft. 3 Punkte Rückstand im Kampf um das Grüne Trikot von Pillo. Dazu die theoretische Möglichkeit den Lausitzcup noch zu gewinnen. Friedel war ebenfalls noch gut platziert und konnte noch in die Top 6 des Gesamtklassements vorstoßen. Mit all diesen Gedanken ging es für Alex, Marcus, Friedel, Pillo und Lukas auf die 99km. Lukas, der am Vortag sensationell und megastark das Löbauer Bergrennen gewinnen konnte und somit seinen ersten Sieg für Post SV einfuhr, war heiß und stellte sich wie Alex und Marcus voll in den Dienst von Pillo. Friedel sollte sich so lange wie möglich fürs Finale schonen. Am Anfang die üblichen, nichts bringenden Attacken aus dem Feld. Wir wussten, dass das Team Fahrradkette den "Grünen" Steffen Langer am Berg vor dem Sprint in Position bringen würde, um Pillo am Berg abzuhängen und die Wertung zu gewinnen. Folglich versammelten Alex,Lukas und Pillo sich vorn. Als die brutal hart gefahrene Attacke von der Kette losging, mussten Lukas und Alex Schwerstarbeit leisten. Sie brachten Pillo in Reichweite . Steffen Langer fuhr so hart , dass Pillo die Hilfe eines Lucky Bike Fahrers benötigte um 25m an Steffen vor der Wertung ranzukommen. Danach zündete Pillo 300m vor der Linie den Turbo und konnte Steffen auf der Linie noch passieren. In Folge dessen musste Steffen dem Tempo und der Attacke Tribut zollen und flog aus dem Feld heraus. Ein Vorteil für gelb-blau. Zum zweiten Sprint dann die gleiche Vorgehensweise. Vorn positionieren und den Sprint gewinnen. Dieser Plan ging vollends auf und so konnte Pillo den Gewinn des Grünesn Trikots schon während des Rennens feiern. 4 Runden vor Schluss ging dann die entscheidene Attacke von Zoltan, Mathias Hirsch und Stefan Trunschka. Wir mussten und wollten nicht wirklich hinterher, da uns eh keiner geholfen hätte. Also alles für den finalen Sprint vorbereiten. Wieder war es Lukas , der diesmal mit Friedel und Pillo den Zug und Sprint bestritt. Pillo gewinnt den Sprint der Verfolger und Friedel wird 8. Lukas kommt auf den 12.Platz. Alex, der in seinem erst zweiten Rennen für die Postler wieder superstark fuhr, kam auf Platz 34 ins Ziel. Marcus entschied sich nach einem enttäuschenden Verlauf des Rennens, was er aufgrund eines Defektes wenige Tage zuvor nicht mit seinem eigenen Rad fahren konnte, für die Unterstüzung vom Streckenrand aus und puhste die Jungs gewohnt lautstark nach vorn.

 

Am Ende stand der Gewinn des mittlerweile dritten Grünen Trikots von Pillo zu Buche. Dazu die Plätze 2 und 6 der Gesamtwertungdurch Pillo und Friedel und der 5.Platz der Teamwertung 2016. Es geht ein fantastisches Jahr  traumhaft zu Ende. Seit März waren wir immer präsent in den Rennen und konnten uns immer weiterwentwickeln. Die mannschaftliche Geschlossenheit war unglaublich.

2017 kann durch die Neuzugänge noch besser und spannender werden.

 

Bis dahin Kette rechts

 

 



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32. Tour de Zelenak

Am ersten Samstag im September führte uns das Rad nach Rumburk zur Tour de Zelenak. Ein tolles Rennen. Das jedes Jahr mit begeisternden Zuschauern und einer abwechslungsreichen hügeligen Strecke von 54km lockte. Am Start waren Frank. Steffen. Jan. Alexander. Marcus. Philipp. Lukas und Florian. Die Taktik begann bei der Startaufstellung. Wir stellten uns 30min. Vor Beginn an den Start. Denn wer zu spät kam musste hinter 500 Radsportlern stehen, die teilweise auch mit MTB s antraten. Und somit man keine Chance hätte vor zu kommen.

Das Rennen begann sehr schnell. Die Tschechen wollten anscheind unbedingt verhindern. Das wie letztes Jahr eine deutsche Ausreißergruppe wegkommt. Am zweiten Anstieg stand dann auch schon die Hauptgruppe. Mit dabei waren noch Philipp, Alex, Lukas und Florian. Steffen, Jan und Frank konnten sich in den Gruppen dahinter platzieren .
Es gingen immer wieder Attacken die aber ohne Erfolg war. Lukas unser Favorit für eine Ausreißergruppe war immer wachsam aber kam nie entschied weg. Am letzten Anstieg zerviel die Hauptgruppe weiter. Leider konnten Philipp und Alex das Tempo nicht halten. Nun ging es auf einen Endspurt aus einer ca 25mann großen Gruppe zu. Lukas hielt jetzt das Tempo hoch um Florian den Sprint zu bereiten. Florian ging sprintend in die letzte Kurve und fuhr die letzten 200m von vorne. Leider kam noch ein Andy Beran von LKT Brandenburg und Dirk Wettengel von Merkur Druck an Florian vorbei und somit wurde er dritter. Das dreifach deutsche Podest war geschafft. Lukas wurde 12 und 4ak.
Pillo kam in der Verfolger Gruppe ins Ziel und wurde 40. AK 11;

Alex 50. AK14;

Steffen 76. AK19;

Frank 177 Ak21;

Jan 263 Ak38
Marcus musste leider das Rennen vorzeitig beenden da ihm jemand in das Schaltwerk fuhr und das Schaltauge verbog.

 

Super Rennen alles Top organisiert. Nächstes Jahr wieder!

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O-See Challenge Teamstaffel 2016

Am letzten Samstag stand für Enno und Pillo eine etwas andere Herausforderung auf dem Programm. Kein klassisches Radrennen, sondern ein Crosstriathlon. Die Xterra O-See Challenge am Olbersdorfer See bei Zittau ist ein harter Crosstriathlon mit Freiwasserschwimmen, einem krassen MTB Part im Zittauer Gebirge und einem Auf-und Abcrosslauf rund um den See selbst. Allein noch zu heftig gingen wir bei den Staffeln an den Start. Nach dem soliden Schwimmen durch Falko waren wir auf Platz 31, nun hieß es für Enno möglichen Boden gut zu machen. Auf den anspruchsvollen Strecken zum Hochwald und zurück gelang dies auch sehr gut. Enno half dabei sicher auch sein MTB Trainingslager auf La Palma diesen März. Er übergab im großen Pulk an Pillo, der so im Crosslauf noch die Chance hatte, die gute Position Richtung Top 20 in Angriff zu nehmen. Nur ist es eben kein Radrennen ! Wie Enno schon vorab über Wurzeln, Stock und Stein, konnte Pillo die " Strong Duracels" schließlich auf Platz 23 der Teamstaffeln der Männer ins Ziel führen. Hart, härter, O-See Challenge! :) Nächstes Jahr werden die Top 20 geknackt !

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Skoda Velorace Dresden 2016

 

/Users/alexanderangierski/Downloads/sportograf-85670768_lowres.jpgAm letzten Sonntag, am 14. August, fuhr unser Neuer sein erstes Rennen im neuen Trikot. Das Skoda Velorace Dresden stand auf dem Programm. Natürlich die 105 km. Auf 11:45 Uhr war der Start angesetzt, aber bereits um 10 Uhr war Pillo mit Alex auf der Strecke, um ihn beim Warmfahren zu begleiten.

 

Eine sehr flache und damit sehr schnelle Strecke. Aber auch eine gefährliche. Viele Schienen werden überquert, ein paar KM verlaufen sie sogar parallel zur Strecke. Einige nicht gut gesicherte „Einbuchtungen“ machten es zusätzlich sehr eng. Die Zielgerade hatte drei jeweils 10 Meter lange Pflastersteinabschnitte und wurde zusätzlich sehr eng gehalten.

 

Alex startete im zweiten Startblock. Startblock B. Das Ziel war klar: um Gottes Willen aus den gefährlichen Situationen raushalten und nicht stürzen. Alex fährt hier bereits das dritte Mal mit und hatte immer Fahrer beim Stürzen zusehen müssen.

 

Das zweite Ziel: einen geilen Schnitt fahren. Letztes Jahr standen 39,6 km/h auf der Uhr. Dieses Jahr sollen es bitte 42 km/h werden.

 

 

 

/Users/alexanderangierski/Downloads/sportograf-85692306_lowres.jpgAlex startet in seinem Block von ganz hinten. In der ersten Runde war Vollgas angesagt, um eine schnelle Gruppe zu erwischen. Nach 8 km standen auf dem Computer im Schnitt 46 km/h und Alex fuhr allein ein ganzes Pulk an Fahrern in die zweite Gruppe aus bereits abgehängten Fahrern des ersten Startblocks und B´ler, die vorne gestartet sind. Das Tempo wurde die nächsten Runden hochgehalten. Regelmäßig setzte sich Alex selber in den Wind, wenn ihm das Tempo zu niedrig war (er will ´nen geilen Schnitt). Typisch für so ein Rennevent: die Tempomacher waren immer die gleichen 5 Gesichter. (Bei einem Feld mit gut 60 Fahrern).

 

/Users/alexanderangierski/Downloads/sportograf-85687696_lowres.jpgDie einzige Möglichkeit um zu attackieren und das Feld vielleicht zu sprengen war der kleine Anstieg an der Waldschlösschenbrücke samt Tunnel. Dort versuchte er es auch ab der zweiten Runde immer. Aber es ging nie wirklich jemand mit und wenn, herrschte vereinigte Uneinigkeit. Durch die daraus folgende Tempoverschärfung wurden noch mehr A´ler eingeholt und das Feld blähte sich weiter auf. In der letzte Runde gab es dann 10 km vor dem Ziel einen einzelnen Ausreißversuch, doch Alex hielt die Attacke für zu früh. Er versuchte es am Waldschlösschen gut 5 km vor dem Ziel und konnte auch gut 100-200 Meter vom Feld wegfahren, aber am Käthe-Kollwitz-Ufer wurde er wieder gestellt. Einzelne Attacken, auch von Alex, konnten allesamt abgewehrt werden. Nun ging es also in einen Sprint. Alex wollte sich da raushalten, aber nun war er blöderweise ganz vorne im Feld und das war ein Glück. Denn gut 300 Meter vor dem Ziel platze mitten im Feld zunächst ein Reifen, kurz darauf kam es zu einem Sturz mit 4 beteiligten Fahrern. Am Ende kommt Alex mit 41,6 km/h Schnitt ins Ziel und ist zufrieden.

 

 

 

25. seiner Altersklasse, wobei alle vor ihm im Startblock A starteten. Im Startblock B Top 3.

 

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Manchmal fehlt das Glück

Am Sonntag ging es zum Radrenn-Klassiker über 106km nach Cottbus. An den Start gingen Pillo, Friedel, Marcus, Frank und Lukas. 10:05 fiel der Startschuss und es hieß Feuerfrei um das Gelbe Trikot zurück zu erobern. Es ging gleich voll zur Sache und das über 100 Mann große Feld startete ins Rennen. Nach 13km mussten die Fahrer das erste mal eine 800m lange Katzenkopfsteinpflaster-Straße bezwingen, die es so kein zweites mal gibt. Es schärbelte und krachte an allen Fahrrädern und die Hände spürte man von Meter zu Meter weniger. An dieser Stelle fielen leider schon einige Fahrer ab, mit dabei Frank, der danach aber mit einer 8 Mann Gruppe die Verfolgung aufnahm. Pillo, Marcus, Friedel und Lukas kamen gut über diese Strecke und arbeiteten hart weiter. Lukas fuhr wieder viele Lücken zu. Pillo startete immer wieder eine Attacke, um das Tempo hoch zu halten und um das Feld zu fordern. Leider fiel Marcus ab und fuhr in der Verfolgergruppe weiter. Bei Kilometer 19 wartete die erste Sprintwertung und Pillo erreichte nach leichter Behinderung Platz 2. Nach 71km folgte die zweite Sprintwertung, diese fuhr Lukas für Pillo an und er erkämpfte sich Platz 3. Auf den nächsten 3km wurde das Tempo etwas reduziert und das Feld rückte wieder zusammen. Danach ging es aber mit hohen Geschwindigkeiten und Gegenwind weiter. Nach 80km wartete nach dem extremen Kopfsteinpflaster die 3. Sprintwertung, Pillo sprintete auf Platz 3. Danach hieß es für Lukas und Friedel wieder an die Spitzengruppe heran zukommen, was ihnen auch gelang. 2km vor dem Ziel waren die 3 gut aufgestellt und wollten ihren Sprintzug vorbereiten, leider gab es 1km vor dem Ziel einen heftigen Sturz, der alles etwas durcheinander brachte. Das Post-Trio konnte gerade noch ausweichen. Allerdings kostete es nocheinmal sehr viel Kraft um jetzt nach vorne zu gelangen. 300m vor dem Ziel fuhr ein Oschatzer Fahrer völlig unnötig in Pillos Vorderrad, was ihm die Siegchance endgültig zerschlug. Lukas wurde Altersklassen 6., Pillo kam noch auf 10., Friedel 14, Marcus 39. und Frank erreichte den 22. Platz in seiner Altersklasse. Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Startern konnte Frank das Rennen erfolgreich zu Ende fahren, und damit eine gute Leistung unter Beweis stellen.

Das Glück war eben heute bei anderen Fahrern. Da Sven Holstein auf Platz 3 das Ziel erreichte, weist Pillo vor dem Lausitzcupfinale in Ponickau einen Rückstand von 33 Punkten auf. Theoretisch noch machbar.Und das Grüne Trikot ist ebenfalls nur noch 3 Punkte entfernt. Das Team wird alles geben.

 

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Szosowy Klasyk

Szosowy Klasyk
Szosowy Klasyk

Am Sonntag den 10.07. fuhren Frank, Lukas und Florian nach Polen zu einen ganz neuen Radrennen in szklanska probea. In einer so landschaftlich herrlichen Gegend kann man nicht oft radrennen fahren.

 

Frank startete in der Fun Klasse und musste 57km und 1000hm absolvieren. Er musste sich als einzigste Deutscher gegen 180 Polen durchsetzten. Das gelang ihn ganz gut und wurde am Ende gesamt 56. Und 6. seiner Altersklasse.

Szosowy Klasyk
Szosowy Klasyk
Szosowy Klasyk
Szosowy Klasyk

Lukas und Florian starteten in der Pro Klasse. 90km und 1600hm. Mit ihnen am Start auch Fahrer von Team CCC. Und Ca. 140 andere polnische Fahrer. Am ersten Berg halbierte sich das Feld schon. Am zweiten Berg waren nur noch 20 Mann an der Spitze. Lukas und Florian immer wachsam und gut positioniert. Am dritten Anstieg gab es eine Bergprämie und die Gruppe schrumpfte weiter. Nur doch 12 Fahrer mit Lukas und Florian gingen auf die letzten 30km. Zum Schluss mussten die Fahrer einen 10km Anstieg hochfahren. Dabei lösten sich zwei Fahrer, die einen Vorsprung von 20Sekunden herausfahren konnten. Leider wussten Lukas und Florian nicht dass am Bergende das Ziel wartete und waren überrascht als die anderen zum Spurt anzogen... Am Ende konnte sich aber trotzdem Lukas über einen 11. Platz gesamt und 4Platz Ak. Florian über einen 6.Platz und 3. Platz Ak freuen.

 

Ein sehr schönes Rennen Top organisiert und alles gut abgesperrt. Nächstes Jahr wieder und mit mehr Streckenkentniss

http://szosowyklasyk.pl/

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Thomas´ Auslandsabstecher

Schon zum zweiten Mal ging es für Thomas am 2.Juli zur Hansberg Challenge in Oberösterreich.Neun harte Kilometer und 400Hm mit zweistelligen Anstiegsprozenten galt es zu bezwingen im Kampf gegen die Uhr und sehr,sehr bergfeste Gegner.Am Start fanden sich über 100 Starter ein.Nach dem Starschuss ging es gleich mit höllischem Tempo zum ersten steilen Anstieg.Thomas konnte sich in der Mitte des Feldes halten und beendete das 1.Rennen des Jahres (Kranheiten bremsten mehr als einmal dieses Jahr) um 1min 40sec schneller als 2014.Das Ergebnis Platz 20 war mehr als zufriedenstellend.Ein großes Lob an die Organisatoren des Rennens für die perfekte Vorbereitung und nachfolgender Pastaparty mit toller Tombola für alle Starter auf dem 900m hohen Hansberg.

 

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Gelb verleiht Flügel

Eine Woche nach Obergurig sollte es im Lausitzcup schon weitergehen. Pillo ging nach dem 4.Platz von Obergurig weiterhin im Gelben Trikot an den Start der 100km Distanz. Dabei konnte er wieder auf dem starken Sprintzug vom Lausitzring bauen, der ihn dort zum Sieg führte. In Persona von Lukas, Friedel und Marcus hieß es also wachsam sein. Zu Beginn ein deutlich langsameres Tempo als noch vor Wochenfrist. Das hatte leider zur Folge, dass das Jugendfeld in das LC Feld reinfuhr und für ordentlich Chaos sorgte. Viel Diskussion, wilde Gesten von allen Seiten trugen zur weiteren Unruhe bei. Den ersten Prämienspurt fuhren wir dann trotzdem an und Lukas zeigte wieder wie stark er ist. Er zog Pillo mustergültig nach vorn und so konnte Pillo das erste Fässchen Bier für das Team sicherstellen. Gleiches Spiel dann beim zweiten. Lukas und Friedel bereiteten es erneut excelent vor.Pillo holte das zweite Fässchen. Also noch 30km zu fahren war, riss eine Gruppe um Sebastian Rengert (Cottbus),Stefan Trunschka (Picardellics) und Hannes Wanta (EasyTours) aus und hatte schnell 30sec Vorsprung. Im Feld machte derweil Friedel die Nachführarbeit.Pillo suche derweil Hilfe beim Team Die Fahrradkette. Schnell hatte man eine Allianz gebildet. Lukas, Marcus und Friedel schuffteten wie die Tiere. Und tatsächlich war der Vorsprung eingangs der letzten Runde auf ein Minimum geschmolzen. Nun war die Chance für den Tagessieg gekommen. Die Postler blieben aufmerksam und spannten sich am letzten Kilometer vor das Feld. Lukas zog an, Friedel übernahm bei 500m vor der Linie und Pillo zündete seinen Turbo 300m vor der Linie. Fazit: Kein Kraut war gegen diese Gewalt in Gelb und Blau gewachsen und so gewann Pillo mit mehreren Radlängen vor Sven Holstein (Picardellics) und Hannes Wanta (EasyTours). Lukas auf Platz 20, Friedel auf 24 und Marcus auf der 32 feierten danach zusammen den zweiten LC Sieg 2016. Absolut fantastische Leistung der Postler. Gelb nicht nur verteidigt, sondern ausgebaut. Die nächste Station heißt Görlitz am 03.Juli.2016 !!! Heimrennen !!!

Wir freuen uns drauf.

 

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Danke für die Fotos: Picardellics Velo Team Dresden

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Lausitzcup: Nächster Halt Obergurig

Dritte Station des Lausitzcups war nach einem Jahr Abstinenz das beschauliche Obergurig bei Bautzen. Eine selektive Strecke mit 2 knackigen Anstigen, schnellen Abfahrten mit engen Kurven und einer ansteigenden Zielgerade. Ein perfekter Kurs für unseren "Gelben" Pillo. Mit Jan, Marcus und Friedel im Rennen über 50km sollte das Gelbe in Reihen der Postler bleiben. Aber ungewohnt schnell und extremt hoch war das Anfangstempo. Die ersten 2 Runden eine einzige Hatz, der leider erst Jan und nach 2 Runden auch Marcus zum Opfer fielen. Das Feld immer wieder von den Teams der Picardellics und Fahrradkette angetrieben, wurde kleiner und kleiner. Pillo sicherte sich beim ersten Sprint den zweiten Platz, um sofort danach eine Attacke den Berg hoch zu reiten. Leider ohne Erfolg. Auch die folgenden Attacken versprachen keinen Erfolg. Erst zwei Runden vor Schluss setzte dann Sven Holstein (Pics) mit Steffen Langer von der FahrradKette eine vielversprechende Attacke. Pillo war leider mittlerweile allein in der Spitze und dazu kam aus heiterem Himmel ein heftiger Regen, der die Sicht binnen Sekunden auf wenige Meter zum Vordermann beschränkte. Holstein und Langer fuhren indes einen knappen Vorsprung von 15 Sec. ins Ziel. Sven gewinnt verdient vor Steffen. Pillo schaffte es kurz nach dem Duo hinter Christian Sonnabend (FahrradKette) auf dem 4.Platz zu sprinten. Marcus wird Zweiter seiner Gruppe und damit 29.,Friedel kommt auf Platz 38 rein und Jan kämpft sich einmal mehr durch und wird 48. dieses am Ende nassen Rennens. Gelb verteidigt ! Ein paar Punkte auf die starken Gegner verloren, aber das Trikot bleibt bei der Post. Im Rennen der Ü39 fuhr Steffen ein zweites Mal an diesem Tag. AM Vormittag war er beim Rennen der Lizenzsenioren schon dabei. Leider gab es dort einen heftigen Sturz sodass das Rennen abgebrochen wurde. Steffen wollte aber nciht ohne Ergebnis heim fahren und fuhr beim Lausitzcuprennen nochmals mit und wurde mit dem 12.Platz belohnt. Auch unser Ü50 Mann Bernd war in Obergurig erstmals am Start. Der Lohn der Anreise war ein 9. Platz der AK. Sehr guter Einstand. Ein besonderes Bonbon war dann noch der Gewinn der Sächsischen Hochschulmeiterschaft durch Pillo. Die wurde nämlich im Rennen integriert gewertet. Pillo setzte sich vor 2 Fahrern der TU Dresden durch.

Die nächsten Rennen werden kommen und dann wird der gelb-blaue Zug zurückschlagen! :)

 

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EZF Scheibesee

Am vergangenen Freitagnachmittag machten sich Florian und Jan auf nach Hoyerswerda an den Scheibesee. Auf dem Programm stand ein 13km Einzelzeitfahren auf einem mit kleinen Hügeln gespickten Seerundkurs. Für Florian war es ein weiterer Leistungstest, denn als A-Lizenz Fahrer fällt er aus der Jedermannwertung heraus. Für Jan wiederum hieß es weiteres Neuland zu betreten, die hohe Zielsetzung (Zeit ca. 20Min/ ca. 40er Schnitt) konnte zwar nicht ganz erreicht werden aber mit einer Zeit von 21:13min., einem 6. Platz und einem Schnitt von 36,8km/h kann man erstmal zufrieden sein. Nächstes Jahr gibt es hier definitiv höhere Ziele aber für dieses Jahr ist er erstmal angekommen im Reich der aerodynamischen Rennmaschinen. In Jan´s Altersklasse fuhr noch ein weiterer Athlet außerhalb der Wertung, Christian Müller der amtierende Weltmeister im Straßenrennen und Vizeweltmeister im Zeitfahren in der Amateurklasse. Selbst für Florian ein zu harter Konkurrent, der seine Runde in 16:10min. absolvierte, während Flo seinen persönlichen Rekord auf 17:21min. verbessern konnte. Und nun volle Kraft nach Obergurig am kommenden Sonntag!

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RTF Tharandter Wald

Am letzten Samstag machten sich Friedel, Karo, Marcus und Pillo auf nach Hartha, um am dortigen RTF durch das Erzgebirge und den Tharandter Wald teilzunehmen. Da kein Rennen anstand, eine willkommene Abwechslung. Friedel und Karo fuhren von Dresden per Velo an. Pillo und Marcus kamen aus Radebeul. Da die Radebeulgruppe ein wenig zu spät losfuhr

(Gründe bleiben geheim), verpasste man den pünktlichen Start um 9.00 über die 100km und 1350hm um ganze 6 Minuten. Es hieß also hinterherfahren. Zu zweit und lange Zeit war auch niemand anders zu sehen. Erst nach der ersten Verpflegung fuhr man das große Feld auf. Kuchen, Schnittchen rein, Flaschen füllen und dann gings mit Karo,Friedel und einer sportlichen Gruppe aus Dresden weiter Richtung Altenberg und tschechische Grenze. Immer wieder kleine Intervalle und Tempoverschärfungen waren genau das richtige Training, um am kommenden Sonntag in Obergurig beim 3. LC Rennen wieder fit zu sein für die Gegner. Nach vielen Höhenmetern und dem höchsten Punkt in Moldava/CZ ging es dann nach und nach wieder bergab Richtung Dresden und zurück nach Tharandt. Am Ende standen gute 1800hm und fast 140km auf der Uhr. Ein herrliches Training und gute Verpflegung machten diesen Samstag rundum perfekt.

 

Am Sonntag gehts dann nach Obergurig, wo das Ziel auf dem selektiven Kurs heißen muss: Gelb verteidigen!

 

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MTB Marathon Dresden am Pfingstmontag

Am Pfingstmontag kamen zum Start der 2. Auflage des MTB Marathons durch die Dresdner Heide ca. 240 Teilnehmer/-innen. Vom Post SV Görlitz nahmen Friedemann, der tags zuvor noch Pillo zum Sieg in Klettwitz verhalf, Jan und Steffen teil. Friedel versuchte sich als einziger Teilnehmer über die teils sandigen Wurzeltrails und steinigen Abfahrten mit dem Crossrad. Leider wurde er nach 25min schon durch einen Durchschlag ausgebremst und er gab das Rennen auf. Steffen versuchte derweil im vorderen Drittel des Rennens mitzuhalten bis er zur Suche seines Garmins gezwungen wurde. Dieser wurde durch einen Ast von der Halterung geschlagen. Die gut 2 Minütige Pause wieder aufzuholen gelang bis zum Schluss leider nicht mehr. Doch ein sehr guter 10. Platz von 56 Startern der AK Ü40 sprang dabei noch heraus. Jan, der an seinem 2. MTB Rennen teilnahm kämpfte sich durchs Mittelfeld und kam auf Platz 77 von 155 Starten in seiner AK ins Ziel.

Ein besonderer Dank gilt den Organisatoren des Dresdner MTB Marathons. Trotz der hohen Auflagen der Behörden wurde ein Top Event auf die Beine gestellt, das sich hoffentlich weiter etablieren wird.

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Mit 65 Sachen ins Glück

Am Anfang der Saison wussten wir nicht, wie dieses Jahr werden würde. Namhafte starke Abgänge mussten irgendwie verkraftet werden. In Kamenz beim 1.Rennen zum Lausitzcup 2016 ging es mit Platz 5 und 8 jedoch ganz gut los. Nun war zumindest in Klettwitz auf dem Lausitzring beim 2.Rennen die Möglichkeit, im Gesamtklassemet weiter nach vorn zu rücken. Der tellerflache Kurs sollte dem sprintstarken Team liegen. Pillo war die Woche schon heiß gelaufen und schwörte das Team um Lukas, Marcus und Friedel immer wieder ein, an sich und die Stärke des Sprintzuges zu glauben. Der Wettergott hatte Erbarmen und so war es "nur" kalt, windig und ein wenig Restnässe auf der Starße. 57km standen auf der Uhr. Von Beginn an die üblichen Attacken, die jedoch keine nennenswerten Erfolge brachten. Die erste Sprintwertung war dann ein Prüfstein für das Finale. Lukas und Marcus fuhren das Feld zusammen und Pillo zog für Friedel den Sprint zu zeitig an, sodass Friedel von 3 anderen Fahrern noch überholt wurde. Bei der zweiten gelang es Pillo dank Vorarbeit von Marcus und Friedel den 2.Platz und damit 20 Euro zu gewinnen. Nun hieß es im hektischen Finale die Übersicht zu behalten. Attacken von Merkur Druck, Easy Tours Cycling oder auch vereinzelten anderen wurden immer in Schach gehalten. Als es auf die letze Runde ging, attackierte Frank Herwig vom RSV Bautzen und kam weg. Lukas,Marcus und Friedel reihten sich derweil vor Kapitän Pillo ein und brachten sich langsam in Position und zogen gleichmäßig an die Spitze des Feldes. An der Flamme Rouge hatte Herwig nur noch wenige Sekunden Vorsprung und Lukas schmiss auf Pillos Zeichen den Turbo an. Herwig war gestellt und Friedel übernahm bei 500m vor der Linie und dann zündete Pillo selbst den "Kick" und schoss nach vorne und als Erster mit 65 Sachen über die Linie. Der Jubelschrei war sicher noch in der Ferne zu hören. Eine unglaubliche Teamleistung des Post SV wurde am Ende durch Pillo vollendet. Und damit nicht nur der erste Sieg im LC seit 2010, nein auch das Gelbe Trikot übernahm Pillo damit und fährt am 6.5.16 in Obergurig als Gesamtführender das nächste Rennen. Dort freuen wir uns auf eine große Unterstützung durch Familie und Freude. Das Ziel heißt dann Gelb verteidigen! :)

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Lausitzcup Start 2016

Am letzten Sonntag war es soweit. Der Lausitzcup 2016 startete in Kamenz. Mit dabei ein kleines aber feines Team des Post SV mit Marcus, Friedel, Pillo und Jan. Die 3 gestandenden Fahrer nahmen sich die 80km und 1000hm mit zwei Bergen pro Runde vor. Unser Neuer Jan wollte sich auf der 50km Runde mit den Besten messen. Jan kämpfte einmal mehr wie ein Löwe und wurde mit dem 21.Platz des Tages belohnt. Im Rennen der 80km ging es von Anfang an zügig los. Pillo lancierte am ersten Pflasterberg des Tages das Tempo. Favorit Zoltan nutze das um sofort mit 4 Begleitern wegzuspringen. Zu spät reagierten Marcus, Friedel und Pillo und verpassten den Zug. In den folgenden Runden war es vor allem Friedel, der das Tempo hochhielt und nicht aufgeben wollte, um die Spitze wieder einzuholen. " runden vor Schluss dann leider doch die Erkenntnis, dass es heute nichts mehr wird. Marcus konnte dem hohen Tempo ab Mitte des Rennens nicht mehr folgen und fand sich am Ende auf Platz 35 wieder. Die Form wird noch kommen. Pillo und Friedel machten derweil taktische Besprechungen im Feld, wie man die letzte Runde in Angriff nehmen sollte. Der Plan war am vorletzten Berg die Bergfahrer nicht zu weit entkommen zu lassen, um am Zielpflasterberg alles zu geben und evt den 6.Platz zu sichern. Am vorletzten Berg sprengte Mario Graff (Bautzen) und Matze Reinfried (Picardellics) das Feld und Pillo schaffte es bei Ihnen zu bleiben. 2014 LC Sieger Christian S. war ebenfalls in der Verfolgergruppe und so gelang es schnell einen Vorsprung auf das restliche Feld herauszufahren. Jetzt konnte es gelingen eine Top 10 Platzierung zu holen. Als es in den letzten Km ging blieb Pillo an letzter Stelle der Gruppe und fuhr mit in den Pflasterberg. Bei 500m zu gehen startete Pillo dann die entscheidene Attacke . Da ein Fahrer aus der Spitze kurz vor dem Ziel noch zurückfiel konnte Pillo den 5.Platz für Post nach Hause bringen. Im Sprint der nächsten Verfolgergruppe schaffte dann auch noch Friedel den Sprung in die Top 10. Er sicherte sich den 8.Platz des Tages. Ein super Start in den Lausitzcup 2016. Weiter geht es in Klettwitz in 2 Wochen.

 

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Vereinsmeisterschaft 2016

Was war das für eine herrliche Vereinsmeisterschaft?!

Ein rege Beteiligung (Teilnehmerrekord von 2015 eingestellt), dazu hochkarätige Gastfahrer aus der Landeshauptstadt und ein spannender Rennverlauf. Von der ersten Rurnde auf dem selektiven Kurs in Sohland begann Marcus von Km 0 an tempo zu bolzen.Friedel folgte und konterte sofort nach den ersten Kurven. SO wurde das große Feld binnenn einem Kilometer langgemacht. Nach dem ersten Berg waren schnell nur noch 5 Mann vorn. Lukas, Pillo, Eule, Friedel und Gastfahrer Christian Sonnabend von der Fahrrad-Kette. Auf dem windigen Kurs wurde das Tempo hochgehalten.Am Berg konnte Friedel das Tempo der Spitze nicht ganz mitgehen und verlor den Anschluss. Die übrigen 4 arbeiteten weiter zusammen. Eule versuchte wie letztes Jahr am letzten Berg die Entscheidung herbeizuführen.Nur diesmal konnte Pillo noch dranbleiben.Auf dem letzten Km kamen Lukas und Christian dann sogar nochmal ran, sodass es zu aller Überraschung zum Sprint einer 4 Mann Gruppe. Christian eröffnete den Sprint aus vierter Position. Eule und Pillo kamen noch vorbei.Den Sieg holte sich denkbar knapp Urkrostitzerfahrer Eule knapp im Fotofinish vor Pillo und Christian S.(Kette). Lukas bestätigt seine starke Form als 4.Friedel und Marcus folgten auf den Plätzen 5 und 6. Beide sorgten ja vorallem am Anfang für ein enorm hohes Tempo. Steffen wurde heute 7.

Auch in der Hobbyklasse ging es auch zur Sache. Hier holte sich Thomas den Sieg vor Jan und Sören. Didi gewinnt die Seniorenklasse vor Frank. Alle mit klasse Sport heute.
Dafür wurden alle Platzierten von T+T Bicycle belohnt mit gespendeten Pulsuhren,Lichtsets und Lenkerbändern.
Vielen Dank dafür !

Nächste Woche gehts dann im Lausitzcup zur Sache!

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Glauchauer Kriterium und Bohemie MTB Maraton

Die Saison ist mittlerweile schon wieder einen guten Monat alt und so langsam kommt der Post SV in Fahrt. Allen voran und das erfreut uns sehr, ist unser Neuer Jan ganz wild auf Rennen und Erfahrung sammeln. Grund genug am vergangenen Sonntag mit samt MTB im Bus ins tschechische Nachbarland zu fahren, um am Bohemie MTB Maraton über knapp 45km und viele Höhemeter teilzunehmen. Am Morgen setzte heftiger Regen ein, was eine Schlammschlacht zur Folge hatte. Jan kämpfte einmal mehr wie ein Löwe und bewies sein Kämpferherz. Am Ende stand ein starker 18.Platz der AK zu Buche. Bedenkt man seine kurze Anlaufphase bei Post, ist das nach dem Sachsenringergebnis wieder eine supersolide Leistung. Auch Sprintkapitän Pillo war nicht tatenlos gewesen. Beim erstmals ausgetragenenen Kriterium in Glauchau stellte er sich der Jedermannkonkurenz. Leider allein auf weiter Flur war kein Kraut gegen die zahlenmäßig überlegenen Teams von Merkur Druck,ILB oder auch Lucky Bikes gewachsen. So musste er sich am Ende mit dem 8.Platz begnügen. Motivation genug, für die nächsten Rennen mehr zu erreiche und weiter hart zu trainieren.

 

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MTB Rennen Bautzen

38. MTB-Rennen im Humboldthain

 

Unser Neuzugang Jan machte sich am Sonntag auf, um bei herrlichem Frühlingswetter mit 19 Grad und Sonnenschein sein erstes MTB-Rennen zu bestreiten und die Postfahne hochzuhalten. Getreu dem Motto: dabei sein ist alles und mit dem Hintergrund weitere Rennerfahrung zu sammeln ging es an den Start. Bei einer anspruchsvollen aber dennoch entschärften Strecke galt es ca. 3,5km a 4Runden durch den Bautzner Humboldthain zu fahren. Die Strecke, gespickt mit einem ständigen Wechsel zwischen Anstiegen und Abfahrten forderte Jan und andere schon in der ersten Runde. Dabei teilte sich das Fahrerfeld auf. Zusätzlich kamen ja noch im Abstand von 2 Minuten die Seniorengruppen hinterher, sodass alle Fahrer bunt gemischt wurden. Er fuhr das Rennen in seinem Tempo durch und es reichte für Platz 15 mit drei abgeschlossen Runden. Denn sobald die Führungsfahrer der jeweiligen Gruppe die 4 Runden abgeschlossen hatten, war für Alle das Rennen zu Ende. Ein Ergebnis was zufrieden stellt, denn Jan ließ nicht nur einen Konkurrenten seiner Gruppe(AK 16-28) zurück, sondern auch einige Fahrer aus den älteren Klassen. Im Anbetracht das er erst seit einem dreiviertel Jahr intensiv das Radfahren betreibt, ist er gut angekommen und kann nun weiter auf seinen Leistungen aufbauen. Immer weiter so

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Saisonauftakt auf dem traditionellen Sachsenring

Tradition ist ein großes Wort. Und doch wird es immer wieder bemüht. Auch der Post SV hat eine lange Tradition und es ist seit Jahren eben jene auf dem legendären Sachsenring in die Saison zu starten. So fuhren in aller Früh Neuzugang Jan, Frank, Lukas und Pillo nach Hohenstein-Ernsthal, um auf der "Achterbahn" die Beine und die Gegner zu testen. Nach dem erfolgversprechenden Trainingslager wollten es die Männer in gelb-blau wissen. Friedel  sollte zur Unterstützung aus Dresden anreisen. Doch der kalte RTF vom Sonntag hatte Opfer gefordert. Keiner der Männer war topfit angereist. Pillo und Lukas hatten sich eine saftige Erkältung eingefangen und auch Frank war nicht in bester Verfassung. So wurde umdisponiert und Pillo fuhr statt der langen lediglich die kurze Distanz. Lukas und Frank verzichteten bei kühlen und nassen Temperaturen kurzfristig ganz auf einen Start. So fuhr Friedel die Langdistanz und Jan und Pillo die kurze. Im langen Rennen konnte Friedel dem harten Anfangstempo nicht folgen und fuhr ein einsames Rennen auf Platz 31 zu Ende. Im kurzen Rennen gab es ein wenig mehr zu feiern. Trotz Erkältung und lutschender Konkurrenz gelang es Pillo nach mehreren Attacken am Ende auf den 3.Platz zu sprinten und damit das erste Podium der Saison einzufahren. Beachtlich schlug sich Neuzugang Jan, der die erste Runde schadlos im Hauptfeld überstand und sich bis zum Ende stark verkaufte, um am Ende Platz 23 von ca. 35 Startern zu belegen. Weiter so Jan!

Wir freuen uns auf die nächsten Rennen.

 

Fotos: - Frank und Lukas Stübner

      - Tom Sawyer Fotografie

 

 

 

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Saisonauftakt beim Schneeglöckchenlauf in Ortrand

Am letzten Sonntag hieß es für die Postler Saisonauftakt ! Mit Lukas,Frank, Didi, Marcus, Pillo, Jan, Friedel und seiner Freundin Karo war auch eine große Anzahl an Fahrern dabei. Auf dem Plan standen 110kmm ohne große Höhenmeter rund um Ortrand. Weil Pillo,Friedel und Karo das nicht reichte,fuhren sievon Dresden aus mit dem Rad an. Das Wetter war recht kühl und der Wind erbarmungslos.. Pünktlich 11.00Uhr gings los. Erstmal als Team finden hieß es dann und schnell nach vorne fahren um warm zu werden. Jan wollte so weiter an seiner Form und seinen Fähigkeiten arbeiten, in der Gruppe zu fahren. Marcus,Friedel,Pillo und Lukas fuhren meist vorne um so ein gutes Training aus der RTF zu machen. Nach je 25km gabs lecker Verpflegung in Form von Kuchen, Schnittchen und warmen Getränken. Nach rund  der Häflte der Distanz drehte der Wind zugunsten aller. Dadurch konnte das Tempo zügig erhöht werden und so der ein oder andere Intervallsprint trainiert werden. Nach 110km kamen alle mehr oder weniger geschafft in Ortrand an. Am Ostersamstag steht dann das erste Rennen der Saison auf dem Sachsenring an. Bis dahin

 

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Teampräsentation Post SV Görlitz 2016: Bildnachlese

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Teampräsentation 2016

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Teampräsentation war ein voller Erfolg. Gutes Wetter für tolle Draußenaufnahmen der Fahrer und der Mannschaft und zahlreiche Leute wohnten dem bei. Bei den Aufnahmen wirkten unser Fahrer Friedel und seine Freundin Karo als Fotografen und schoßen geniale Aufnahmen vor cooler Kulisse. Wir bedanken uns besonders bei

Görlitzer Gleis-und Tiefbau GmbH für die Location und bei T+T Bicycle GbR  für das Sponsorpaket mit vielen Gels,Riegeln und Trinkflaschen für die neue Saison 2016.

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Teampräsentation 2016

Am kommenden Samstag ist es soweit. Das Team des Post SV Görlitz präsentiert sich mit neuen Fahrern und neuen Zielen für die Saison 2016 der breiten Öffentlichkeit. Im Firmensitz des Hauptsponsors Görlitzer Gleis-und Tiefbau GmbH auf der Rothenburger Straße wird das offizielle Teamshooting stattfinden. Gäste und Interessierte Radsportfans sind dazu herzlich eingeladen und können vor Ort mit Fahrern und Betreuern fachsimpeln und auf die neue Saison vorausblicken!

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Neuzugänge 2016

Neuzugang Nummer 2

 für 2016

 

 

JAN BROCKSCH

 

 

Was man über Jan wissen sollte:

 

 

Geburtstag: 25.11.1987

Wohnort:   Görlitz

Warum Radsport?:  

schon immer mit Rad unterwegs gewesen, durch Kennenlernen mit Post SV Fahrern Anreiz geweckt besser zu werden

Seit wann?

Intensiv seit Ende 2015

Warum Post ?: Ruf des Teams sehr gut, Training auf hohem Niveau, super Teamkollegen

 

Fahrertyp:     Kampfsau :)

Stärken:        ehrgeizig, konzentriert, kämpferisch

Schwächen: Berge (noch), bisl Rauchen (noch)

 

 

Ziele für die Saison 2016:

 

gute Form aufbauen, sich an das Postniveau rantasten, erste Rennen fahren und Erfahrung sammeln ,um zu sehen wo man steht

 

 

 

Wir freuen uns auch hier auf eine spannende Saison mit Jan und sagen nochmals

 

Herzlich Willkommen beim POST SV Görlitz

 

 

 

Und das Jan wirklich motiviert ist sieht man ,

seit er weiß dass er für Post fahren darf!


 

 

Der erste Neuzugang 2016:

 

 

FRANK STÜBNER

 

 

Was man über Frank wissen sollte:

 

 

Geburtstag: 13.08.1964

Wohnort:     Sohland am Rotstein

Größe:          1,84m

Warum

Radsport?:  Ausgleich zum Beruf, Spaß und die Natur genießen während des Trainings

Seit wann?: 1974-80, seit 2007 wieder

Warum Post?: super Team, dass mich schon einige Km mitgeschleppt hat ;)

 

 

Fahrertyp:    Schönwetterfahrer

Stärken:        Ausdauer

Schwächen: Sprint, Berabfahren

 

Ziele für die Saison 2016 :

das Ü50 Team als "Nachwuchsfahrer" unterstützen und weiter Spaß haben und gesund bleiben

 

 

 

 

Wir freuen uns auf die Saison mit Frank und sagen

 

Herzlich Willkommen beim Post SV Görlitz

                               

 

 

 

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